
Das teilte der Sprecher des türkischen Außenministeriums, Keceli, in Ankara mit. Beide Länder könnten nun jeweils als Herkunfts- und Endbestimmungsort der Waren ausgewiesen werden, auch wenn der Handel wegen eines bislang fehlenden funktionierenden Grenzübergangs weiterhin über ein Drittland abgewickelt werde.
Diplomatische Beziehungen unterhalten die beiden Länder noch nicht. Das Verhältnis ist historisch belastet, unter anderem wegen des Völkermords an etwa 1,5 Millionen Armeniern im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkriegs. Ankara lehnt die Bezeichnung „Genozid“ dafür strikt ab.
Diese Nachricht wurde am 13.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
