
Der türkische Vizepräsident Yilmaz nimmt am Europa-Gipfel von fast 50 Staats- und Regierungschefs in der armenischen Hauptstadt Eriwan teil.
Der letzte hochrangige Politiker aus der Türkei, der Armenien besuchte, war Ankara zufolge der damalige Präsident Gül im Jahr 2008.
Das Verhältnis zwischen der Türkei und Armenien ist von Konflikten belastet, auch wegen der Massaker an Armeniern zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Diese werden von vielen westlichen Ländern als Völkermord eingestuft, was die Türkei zurückweist. Zudem hatte die Türkei die Landgrenze zu Armenien 1993 aus Solidarität mit Aserbaidschan im Konflikt um die Gebirgsregion Berg-Karabach einseitig geschlossen.
Diese Nachricht wurde am 04.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
