
Ministerpräsident Tusk sagte, alles deute darauf hin, dass es sich um einen Marschflugkörper vom Typ CH-101 handele. Er wolle den Untersuchungsergebnissen aber nicht vorgreifen. Tusk betonte, man sei bereit für einen Abschuss gewesen, wenn die Rakete weitergeflogen wäre.
Das Flugobjekt war heute früh während schwerer russischer Luftangriffe auf die Ukraine in den polnischen Luftraum eingedrungen und rund 90 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt auf einem Feld abgestürzt.
Der ukrainische Außenminister Sybiha erklärte, der Vorfall sei ein Beleg dafür, dass eine Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung dringend erforderlich sei. Diese diene auch als Garantie für den Schutz ganz Europas.
Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
