
Das teilte das zuständige Komitee auf einer Tagung im südkoreanischen Busan mit.
Israel hatte Ende Mai die libanesische Küste und auch die Küstenstadt angegriffen. Dabei wurden auch antike Säulen und Kapitelle zerstört. Das libanesische Außenministerium erklärte damals, die Attacken bedrohten historische Stadtviertel, religiöse Stätten sowie kulturelle Wahrzeichen in einer der ältesten Städte der Region.
Tyrus zählt zu den wichtigsten Fundorten phönizischer und römischer Überreste im Libanon. Erhalten sind auch archäologische Zeugnisse aus byzantinischer und mittelalterlicher Zeit, darunter ein großer Triumphbogen, eine monumentale Nekropole und ein antikes Hippodrom. Die antike Stätte gehört seit 1984 zum Unesco-Welterbe.
Diese Nachricht wurde am 22.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
