Afrika
Über 40 Tote nach Überfall islamistischer Rebellen in der DR Kongo

Eine islamistische Rebellengruppe hat im Osten der Demokratischen Republik Kongo nach offiziellen Angaben mindestens 43 Menschen getötet.

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    Armee und örtliche Behörden berichteten, die mit der Terrororganisation IS verbündete Gruppe ADF habe ein Dorf unweit der Grenze zu Uganda überfallen, dutzende Häuser in Brand gesetzt und Zivilisten mit Schusswaffen und Macheten ermordet. Zudem seien mindestens zwei Menschen als Geiseln genommen worden. Die ADF stammt ursprünglich aus dem Nachbarland Uganda und ist auch jenseit der Grenze aktiv. Die Miliz ist dafür bekannt, Frauen und Kinder zwangsweise zu rekrutieren, die unter anderem als menschliche Schutzschilde und Hilfskräfte in abgelegenen Lagern missbraucht werden.
    Im Ostkongo gibt es auch weitere Rebellengruppen - darunter etwa die M23, die im vergangenen Jahr mehrere Städte einnahm.
    Diese Nachricht wurde am 03.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.