
Menschenrechtsgruppen bestätigten den Vorgang, warnten aber zugleich vor anhaltenden Repressionen. So hätten sich die Freigelassenen regelmäßig bei der Polizei zu melden. Vielmehr müsse allen politischen Gefangenen die vollständige Freiheit gewährt werden. Das Regime des sozialistischen Machthabers Maduro geht hart gegen politische Gegner vor. Viele waren bei den Protesten gegen die von Betrugsvorwürfen überschattete Präsidentschaftswahl im Jahr 2024 festgenommen worden. Internationale Organisationen und Aktivisten werfen den venezolanischen Sicherheitskräften schwere Menschenrechtsverletzungen vor.
Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Foro Penal sind in dem südamerikanischen Land noch über 800 politische Häftlinge hinter Gittern.
Diese Nachricht wurde am 02.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
