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Syrien
Übergangspräsident al-Scharaa fordert Ende der Sanktionen - tausende melden sich nach seinen Worten für künftige Armee

Syriens Übergangspräsident al-Scharaa hat erneut ein Ende der internationalen Sanktionen gegen das Land gefordert.

    Das Foto zeigt ein Portrait den syrischen Übergangspräsidenten, Ahmed al-Scharaa, vor der syrischen Flagge.
    Der syrische Übergangspräsident Al-Scharaa (picture alliance / abaca / DIA Images)
    Al-Scharaa sagte im britischen Podcast "The Rest is Politics", die Sanktionen seien wegen systematischer Verbrechen gegen das Assad-Regime verhängt worden. Nach dem Sturz von Assad gebe es dafür keine Rechtfertigung mehr. Al-Scharaa erklärte, inzwischen hätten sich tausende Menschen freiwillig für die künftige Armee gemeldet. Er betonte, in der Vergangenheit hätten zahlreiche junge Männer das Land verlassen, um der Militärpflicht zu entgehen. Nun kehrten viele zurück.
    Die neuen Machthaber in Syrien haben das Militär und die bewaffneten Gruppen im Land aufgelöst, darunter auch die islamistische HTS-Miliz, deren Chef al-Scharaa war. Im Nordosten gibt es aber weiter Kämpfe zwischen Milizen, die von der Türkei unterstützt werden und den kurdisch geführten SDF-Einheiten.
    Diese Nachricht wurde am 10.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.