Venezuela
Übergangspräsidentin Rodriguez stellt Dialog mit Opposition in Aussicht

Die venezolanische Übergangspräsidentin Rodriguez hat den Willen geäußert, auf die Opposition zuzugehen.

    Die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodriguez spricht in ein Mikrofon. Im Hintergrund die Flagge Venezuelas
    Die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodriguez (Archivbild aus ihrer Zeit als Vizepräsidentin) (AFP / JUAN BARRETO)
    Trotz der Differenzen müsse man sich zusammensetzen und für das venezolanische Volk zu einer Einigung kommen, sagte sie im Staatsfernsehen. Wenn es um den Frieden in Venezuela gehe, dürfe es keine politischen oder parteipolitischen Differenzen geben. Rodriguez war bis zur Entführung des Machthabers Maduro bei einem US-Militäreinsatz dessen Stellvertreterin. Ihre Amtszeit als Übergangspräsidentin kann gemäß der Verfassung bis zu sechs Monate dauern, danach muss eine Wahl stattfinden.
    Am Freitag hatte Rodríguez den Präsidenten der Nationalversammlung, ihren Bruder Jorge Rodríguez, um ein Treffen mit den verschiedenen politischen Lagern des Landes gebeten. Sie betonte, es müsse ein venezolanischer politischer Dialog sein, ohne externe Befehle aus den USA, Kolumbien oder Spanien.
    Diese Nachricht wurde am 25.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.