
Trotz der Differenzen müsse man sich zusammensetzen und für das venezolanische Volk zu einer Einigung kommen, sagte sie im Staatsfernsehen. Wenn es um den Frieden in Venezuela gehe, dürfe es keine politischen oder parteipolitischen Differenzen geben. Rodriguez war bis zur Entführung des Machthabers Maduro bei einem US-Militäreinsatz dessen Stellvertreterin. Ihre Amtszeit als Übergangspräsidentin kann gemäß der Verfassung bis zu sechs Monate dauern, danach muss eine Wahl stattfinden.
Am Freitag hatte Rodríguez den Präsidenten der Nationalversammlung, ihren Bruder Jorge Rodríguez, um ein Treffen mit den verschiedenen politischen Lagern des Landes gebeten. Sie betonte, es müsse ein venezolanischer politischer Dialog sein, ohne externe Befehle aus den USA, Kolumbien oder Spanien.
Diese Nachricht wurde am 25.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
