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StartseiteDas WochenendjournalFlugchaos trotz Flugscham13.07.2019

Überlastete FlughäfenFlugchaos trotz Flugscham

In Zeiten des fortschreitenden Klimawandels und anhaltenden Fridays-for-Future-Protesten fragen sich immer mehr Menschen: Können wir noch guten Gewissens mit dem Flugzeug fliegen? Trotzdem sind die Flughäfen voll, denn Fliegen ist oft deutlich billiger als andere Verkehrsmittel.

Moderation: Manfred Götzke

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Flugzeuge der Gesellschaften Ryanair und Easyjet stehen auf dem Rollfeld des Flughafen Tegel.  (picture alliance / Jörg Carstensen)
Fliegen bleibt vergleichsweise günstig, die Passagierzahlen steigen (picture alliance / Jörg Carstensen)
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Fliegen ist in den letzten Monaten zum Sinnbild klimaschädlichen Verhaltens geworden: Schließlich wird beim Reisen über den Wolken besonders viel CO2 emittiert. Doch trotz "Flugscham" und Klimanotstand: In Deutschland wird über Kerosinsteuer und CO2-Abgabe nur halbherzig diskutiert. Fliegen bleibt vergleichsweise günstig, und so steigen auch in diesem Jahr die Passagierzahlen wieder rapide an. Anders als in Schweden, wo die "Flugscham" bereits zu einem Rückgang geführt hat.

Manfred Götzke hat für das Wochenendjournal im Tower von Berlin-Schönefeld Fluglotsen getroffen, die daran arbeiten, Chaos und Staus am Himmel zu vermeiden. Er war bei der Klimaorganisation "Atmosfair", die mit dem schlechten Gewissen von Fluggästen zurzeit gute Umsätze macht. Und er hat mit Forschern vom Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum gesprochen, die das Fliegen umweltfreundlicher machen wollen.

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