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China
Überschwemmungen bei Taifun - mehrere Tote

Der Taifun "Doksuri" hat schwere Überschwemmungen in der chinesischen Hauptstadt Peking verursacht.

    Ein angeschwollener Yongding-Fluss überflutet die Ufer in der Nähe des Shougang-Parks.
    Ein angeschwollener Yongding-Fluss überflutet die Ufer in der Nähe des Shougang-Parks in Peking. (Andy Wong/AP/dpa)
    Die örtlichen Behörden riefen für mehrere Vororte die höchste Alarmstufe aus. Dort gab es auch Erdrutsche. Im Stadtteil Mentougou wurden zwei Tote aus Flüssen geborgen. Mehr als 31.000 Menschen wurden bislang in Sicherheit gebracht. Auf den beiden Flughäfen der Hauptstadt wurden heute früh mehr als 180 Flüge gestrichen, hunderte weitere waren teils erheblich verspätet. Im Bahnverkehr blieben Züge über Nacht liegen; die Passagiere wurden mit Essen und Getränken versorgt. In der Nachbarprovinz Hebei wurden zwei Brücken von den Wassermassen weggespült; ein LKW-Fahrer kam ums Leben.
    Der Taifun war bereits über Taiwan und die Philippinen hinweggezogen und ist nach Angaben der chinesischen Wetterbehörde einer der stärksten seit Jahren. Er hat Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Kilometern pro Stunde; örtlich gab es Rekordmengen an Regen. Auf den Philippinen kamen mindestens 13 Menschen ums Leben, weitere werden noch vermisst. Offenbar infolge von Ausläufern des Taifuns kenterte ein Boot nahe der Hauptstadt Manila. Hier starben mindestens 26 Menschen.
    Diese Nachricht wurde am 31.07.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.