Soziales
Überwiegend Enttäuschung über Pflegepapier

Die Ergebnisse der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Pflegereform sind kritisch aufgenommen worden.

    Senioren mit Rollator und eine Pflegekraft sind auf einem Gang in einem Pflegeheim in Brandenburg zu sehen (Symbolfoto)
    Bei der anstehenden Pflegereform auf mehr Prävention gesetzt werden. (imago / Andreas Franke)
    Der Geschäftsführer des Verbands katholischer Altenhilfe, Wedeking, erklärte, das Papier liefere nur Andeutungen ohne Verbindlichkeit. Ähnlich äußerte sich der Deutsche Pflegerat. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste nannte das Papier ein Register der Ratlosigkeit.
    Hingegen lobte der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe den Bericht, weil er die Rolle professioneller Pflegekräfte bei der Vorbeugung von Pflegebedürftigkeit stärke.
    Der gestern vorgelegte Abschlussbericht sieht vor, dass bei der anstehenden Pflegereform auf mehr Prävention gesetzt werden soll. Grundsätzlich soll die Pflegeversicherung ein Teilleistungssystem bleiben und folglich nie alle Kosten übernehmen.
    Diese Nachricht wurde am 12.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.