
Die Maßnahme solle vier Wochen gelten - mit Ausnahmen für medizinische und humanitäre Einsatzteams, teilte die Regierung mit. In Uganda wurden bislang sieben Ebola-Infektionen und ein Todesfall gemeldet. Im Kongo starben nach Angaben der dortigen Regierung bislang mehr als 240 Menschen; es gibt mehr als 1.000 Verdachtsfälle.
USA planen eigenes Versorgungszentrum
Die US-Regierung plant unterdessen ein Versorgungszentrum für ebola-infizierte Amerikaner in Kenia. Das neue Quarantäne- und Behandlungszentrum solle verhindern, dass betroffene US-Bürger über Stunden in die USA ausgeflogen werden müssten, hieß es in Washington. Kenias Gesundheitsminister Duale bestätigte Gespräche mit den USA und anderen internationalen Partnern angesichts der wachsenden Sorge über die Epidemie. Er sagte aber nicht, dass es dabei um eine US-Behandlungseinrichtung in seinem Land geht.
Diese Nachricht wurde am 28.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
