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Offensive in Russland
Ukraine bereitet "Sicherheitszone" in Kursk vor

Die Ukraine bereitet nach Angaben ihrer stellvertretenden Ministerpräsidentin Wereschtschuk eine "Sicherheitszone" in der russischen Region Kursk vor.

    Blick auf ein durch eine ukrainische Rakete zerstörtes Wohngebäude im russischen Kursk. Das Bild wurde von der russischen Staatsagentur Tass zur Verfügung gestellt.
    Ein laut Russland durch ukrainische Raketen zerstörtes Wohngebäude im russischen Kursk. (picture alliance / dpa / TASS / Vladimir Gerdo)
    Damit wolle man humanitäre Hilfe und einen Fluchtkorridor für Zivilisten errichten, die entweder nach Russland oder in die Ukraine gelangen wollten, erklärte Wereschtschuk. Zudem solle humanitären Organisationen der Zugang zu dem Gebiet ermöglicht werden.
    Das ukrainische Militär meldete, man habe die Stadt Sudscha in Kursk vollständig unter Kontrolle genommen. Die Armee sei im Rahmen ihrer Offensive weiter vorgerückt und habe rund hundert russische Soldaten gefangengenommen. Moskau widersprach den Angaben. Angesichts der ukrainischen Angriffe rief aber auch die russische Region Belgorod südlich von Kursk den regionalen Notstand aus. Die Informationen lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
    Diese Nachricht wurde am 14.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.