Nach Ukraine-Kompromiss
Ukraine dankt für Unterstützung, Russland sieht "Sieg der Vernunft"

Nach dem Kompromiss auf dem EU-Gipfel zur Finanzierung der Ukraine hat Präsident Selenskyj von einer bedeutenden Unterstützung gesprochen.

    Wolodymyr Selenskyj steht hinter einem Rednerpult.
    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (IMAGO | dts Nachrichtenagentur)
    Es sei wichtig, dass die Ukraine finanzielle Garantien für die nächsten Jahre erhalte. Auch Bundeskanzler Merz sprach von einer guten Nachricht für das angegriffene Land. Man stelle sich Russland entschlossen entgegen. Die italienische Ministerpräsidentin Meloni sagte, sie sei froh, dass man es geschafft habe, die notwendigen Ressourcen mit einer Lösung zu sichern, die auf einer soliden rechtlichen und finanziellen Grundlage basiere.
    Die Staats- und Regierungschefs der EU hatten sich in Brüssel darauf verständigt, der Ukraine in den nächsten zwei Jahren zinslose Kredite von 90 Milliarden Euro zu geben. Abgesichert werden die Darlehen über den EU-Haushalt. Das vor allem in Belgien gelagerte Geld der russischen Zentralbank bleibt - anders als ursprünglich von der EU-Kommission geplant - weiter eingefroren. Russlands Präsident Putin erklärte, die Verwendung der Gelder wäre Raub gewesen und hätte schwerwiegende Konsequenzen für die EU gehabt.
    Diese Nachricht wurde am 19.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.