
Die Lage sei schwierig, sagte Melnyk im Deutschlandfunk. Viele Menschen machten sich Sorgen, ob und wie man den nächsten Winter überstehe. In der Ukraine gebe es die Hoffnung, dass der Westen das Land noch stärker unterstütze, betonte die Forscherin vom Berliner Institut für Europäische Politik. Laut Melnyk ist ein Großteil der Energieinfrastruktur in der Ukraine durch russische Angriffe zerstört worden. Sie befürchtet eine neue Fluchtwelle im Herbst, wenn die Strom- und die Wasserversorgung nicht verlässlich wiederhergestellt werden können.
Die zweitägige Wiederaufbaukonferenz wurde am Vormittag in Berlin fortgesetzt. Am Nachmittag wird Bundesentwicklungsministerin Schulze vor die Presse treten.
Diese Nachricht wurde am 12.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
