Donnerstag, 01. Dezember 2022

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Ukraine-Konflikt
Wohin geht die Ukraine?

Wie stehen die Zeichen für eine Entspannung in der Ukraine? Mirko Schwanitz sprach mit dem ukrainischen Autor Juri Andruchowytsch über die politische Situation in seinem Heimatland, den Nationaldichter Taras Schwetschenko und das, was der Maidan uns über Europa offenbart hat.

Juri Andruchowytsch im Gespräch mit Mirko Schwanitz | 29.06.2014

    Der ukrainische Schriftsteller und Übersetzer Juri Andruchowytsch
    Der ukrainische Schriftsteller und Übersetzer Juri Andruchowytsch (dpa/picture alliance/Peter Endig)
    Aktuell richtet sich die Aufmerksamkeit auf den Konflikt in der ostukrainischen Industrieregion Donbass. Aus den Augen gerät hingegen die Annexion der Krim und die mit ihr verbundene Aushebelung der nach dem Zweiten Weltkrieg so mühsam austarierten Sicherheitsarchitektur.
    Auch der Maidan wird in diesem Interview beleuchtet. Hat er am Ende die Ukraine in ein Chaos gestürzt, wie viele heute meinen? Was bleibt von der Revolution?
    Juri Andruchowytsch, 54, einer der bekanntesten Schriftsteller der Ukraine, hat zu diesen Fragen immer wieder Stellung genommen, auf einer eigenen Website, in deutschen und internationalen Medien.
    Zu seinen Werken gehören die Romane "Perversion", "Geheimnis" oder "Moscoviada". Diese sind auf Deutsch beim Suhrkamp Verlag erschienen. 2006 hat er auf der Leipziger Buchmesse den mit 15.000 Euro dotierten Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung für sein Buch "Zwölf Ringe" erhalten.

    Sie können das Gespräch mindestens fünf Monate in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.