
Auch die russische und die europäische Seite sind dabei vertreten. Allerdings sprachen die Unterhändler Russlands bislang nur mit den Amerikanern. Über die Inhalte der Treffen wurde öffentlich nichts bekannt. Alle Seiten betonten jedoch in kurzen Stellungnahmen, sie seien "konstruktiv" gewesen.
Warnung von Geheimdiensten
Trilaterale Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA sind nicht geplant. Zu Beginn des Wochenendes hatte der ukrainische Präsident Selenskyj noch darüber spekuliert, ob es auf Unterhändler-Ebene zu einem solchen Treffen kommen könnte. Der außenpolitische Berater des russischen Präsidenten Putin, Uschakow, erklärte inzwischen in Moskau, über eine solche Initiative sei nicht ernsthaft diskutiert worden. Nach Medienberichten gibt es bei den amerikanischen Geheimdiensten offenbar Einschätzungen zu Russlands Kriegszielen, die im Widerspruch zu Äußerungen von US-Präsident Trump stehen. In internen Berichten werde davor gewarnt, dass Kremlchef Putin weiterhin die gesamte Ukraine erobern wolle, hieß es. Trump hatte dagegen erklärt, der russische Staatschef wolle den Krieg beenden.
Putin bereit zu Gespräch mit Macron
Putin selbst ist nach Angaben von Kreml-Sprecher Peskow bereit zu Gesprächen über den Ukraine-Krieg mit Frankreichs Präsident Macron. Putin habe "seine Bereitschaft zum Dialog mit Macron bekundet", sagte Peskow der staatlichen Nachrichtenagentur RIA Novosti. Voraussetzung sei der gegenseitige politische Wille. Das Präsidialamt in Paris teilte mit, man habe dies "zur Kenntnis genommen". In den kommenden Tagen werde dazu die "beste Vorgehensweise" ausgearbeitet.
Macron hatte am Rande des zurückliegenden EU-Gipfels erklärt, es liege "in unserem Interesse als Europäer und Ukrainer", die Gespräche mit Putin über ein Ende des Kriegs wieder aufzunehmen.
Diese Nachricht wurde am 21.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




