Neue Bilanz
Ukraine meldet mehr als 100 Verletzte nach russischem Angriff auf Saporischschja

In der Stadt Saporischschja im Südosten der Ukraine sind durch einen russischen Gleitbombenangriff deutlich mehr Menschen verletzt worden als zunächst angenommen.

    Brennende Autos nach nach einem russischen Luftangriff in Saporischschja.
    Brennende Autos nach einem russischen Luftangriff in Saporischschja. Das Bild wurde von der regionalen Militärverwaltung der Stadt veröffentlicht. (AP / Zaporizhzhia regional military administration)
    Regionalgouverneur Fedorow sprach auf Telegram von mindestens 113 Betroffenen. Knapp 60 Personen werden demnach noch im Krankenhaus behandelt. Russland hatte den Angaben zufolge gestern zwei 500-Kilo-Bomben auf ein Industriegebäude in Saporischschja abgeworfen, es wurden aber auch Verwaltungsgebäude, Autos und eine Straßenbahn getroffen. 13 Menschen wurden getötet.
    In der russischen Region Saratow steht nach Angaben der dortigen Behörden weiterhin ein Erdöllager in Brand. Das ukrainische Militär hatte die Anlage 700 Kilometer südöstlich von Moskau gestern mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Generalstabs in Kiew versorgte sie einen Militärflugplatz mit Treibstoff, auf dem strategische Tupolew-Bomber stationiert sind.
    Diese Nachricht wurde am 10.01.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.