Russischer Angriffskrieg
Ukraine meldet Probleme mit Energieversorgung

In der Ukraine vergrößern sich die Probleme mit der Energieversorgung.

    Kiew: In einem Wohnviertel werden Notzelte aufgestellt, in denen sich die Menschen aufwärmen können.
    Nachdem Russland regelmäßig Luftangriffe gegen die Energieobjekte des Landes geflogen hat, sind die Bewohner mitten im Winter ohne Strom, Wasser und Heizung. (Vladyslav Musiienko / AP / dpa / Vladyslav Musiienko)
    Das Land verfüge aktuell über Treibstoffreserven für rund 20 Tage, sagte Energieminister Schmyhal im Parlament. Er beschrieb die allgemeine Energielage im Land nach einer Reihe russischer Drohnen- und Raketenangriffe auf die Energieinfrastruktur als sehr schwierig. Probleme gebe es vor allem in der Hauptstadt Kiew und den anderen großen Städten. Tausende von Haushalten müssen seit Tagen bei Minusgraden ohne Strom und Heizung auskommen. Es gebe kein einziges Kraftwerk in der Ukraine mehr, das nicht von Russland angegriffen wurde, so der Minister. Präsident Selenskyj hatte Mittwoch einen Energienotstand ausgerufen.
    Diese Nachricht wurde am 16.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.