
Sie soll offenbar auf die Regionen Donezk und Luhansk verzichten. Die beiden teilweise von Russland kontrollierten Regionen Cherson und Saporischschja im Süden der Ukraine würden entsprechend der aktuellen Frontlinie aufgeteilt. Überdies sieht der Plan eine Begrenzung der ukrainischen Armee auf 600.000 Soldaten vor, zudem soll Kiew von einem Nato-Beitritt absehen. Im Gegenzug soll der Plan Berichten zufolge nur vage Angaben zu künftigen Sicherheitsgarantien für die Ukraine enthalten.
Die US-Regierung wies Bedenken zurück. Es sei ein guter Plan, sowohl für Russland als auch für die Ukraine, sagte eine Sprecherin des Weißen Hauses. Der ukrainische Präsident Selenskyj betonte nach einem Treffen mit einem hochrangigen US-Vertreter in Kiew, sein Land brauche einen würdevollen Frieden, der die Unabhängigkeit und Souveränität der Ukraine respektiere.
Bundesaußenminister Wadephul wertete das Konzept nicht als fertigen Plan, sondern als Beitrag für die Bemühungen, die Konfliktparteien an einen Tisch zu bringen.
Diese Nachricht wurde am 21.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
