Russischer Angriffskrieg
Ukrainischer Präsident Selenskyj betont Notwendigkeit von "starkem Frieden"

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat erneut die Notwendigkeit eines dauerhaften Friedensabkommens zur Beendigung des Kriegs mit Russland betont.

    Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, spricht während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Trump nach einem Treffen in Trumps Mar-a-Lago-Club.
    Präsident Selenskyj (Archivbild) (Alex Brandon / AP / dpa / Alex Brandon)
    Er sagte in seiner Neujahrsansprache, die Ukraine wünsche sich ein Ende des Krieges, aber nicht um jeden Preis. Er werde kein schwaches Friedensabkommen unterzeichnen, das den Krieg nur verlängern würde. Selenskyj betonte, die Menschen im Land seien müde, aber nicht bereit, aufzugeben. Er wiederholte frühere Angaben, wonach das in den vergangenen Wochen ausgehandelte Abkommen zu 90 Prozent fertig sei. Diese restliche Verhandlungsmasse seien die zehn Prozent, die das Schicksal des Friedens, das Schicksal der Ukraine und Europas bestimmten.
    Die diplomatischen Bemühungen für ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine hatten sich zuletzt wieder intensiviert. Besonders umstrittene Gebietsfragen sind jedoch weiterhin nicht gelöst.
    Diese Nachricht wurde am 01.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.