
OpenAI wolle so den Umsatz vor einem möglichen Börsengang ankurbeln, berichtete die "Financial Times". Die Zeitung beruft sich auf auf mehr als ein Dutzend aktuelle und ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens. Nutzer sollen gezielt zu Programmierwerkzeugen, Bildgenerierung und Partnerdiensten wie Canva und Booking.com gelenkt werden.OpenAI wolle sich verstärkt auf lukrative Firmenkunden konzentrieren. Bisher nutzen die meisten Anwender die kostenlose Version. Das Unternehmen will nach Angaben der Zeitung mit diesen Maßnahmen auch den Wettbewerb mit dem Rivalen Anthropic verschärfen. Dessen Chatbot namens Claude hat bereits viele Programmier-Optionen.
Nach Aussagen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sieht OpenAI keine Zukunft mehr für einen reinen Chatbot. Eine Stellungnahme von OpenAI liegt noch nicht vor.
Diese Nachricht wurde am 07.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
