Musikbranche
Umstrittene GEMA-Reform beschlossen

Die Musikverwertungsgesellschaft GEMA hat eine umstrittene Reform beschlossen.

    Das Logo und der Schriftzug der GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) am Sitz der Generaldirektion Berlin in der Bayreuther Straße.
    Die deutsche Verwertungsgesellschaft Gema stimmt umstrittener Reform zu. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)
    Danach werden die Kategorien Ernste Musik und Unterhaltungsmusik abgeschafft und die Musik genre-neutral bewertet. Das hat eine Umverteilung von GEMA-Geldern zur Folge, sodass etwa speziell für Komponistinnen und Komponisten aus dem Bereich Ernste Musik deutlich weniger Geld bereit steht. Ziel ist es laut GEMA, insbesondere Nachwuchskünstler stärker zu unterstützen und die Förderung langfristig zukunftsfähig aufzustellen. Es geht um eine Neuverteilung der GEMA-Gelder in Höhe von 50 Millionen Euro pro Jahr.
    Der Übergang zur neuen Förderstruktur soll schrittweise bis 2030 erfolgen.
    Diese Nachricht wurde am 08.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.