Material für russisches Militär
Umstrittene Hilfstransporte in die Ostukraine: Bundesanwalt ermittelt gegen zwölf Beschuldigte

Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Unterstützung einer Terror-Organisation im Zusammenhang mit Hilfstransporten in die Ostukraine.

    Ein Schild des Generalbundesanwalts hängt am Eingang eines Gebäudes in Karlsruhe.
    Sitz des Generalbundesanwalts in Karlsruhe (Archivbild) (picture alliance / dpa-Zentralbild / Sascha Steinach)
    Wie die Karlsruher Justizbehörde der ARD bestätigte, laufen Verfahren gegen zwölf Beschuldigte. Ihnen wird vorgeworfen, eine terroristische Vereinigung im Ausland zu unterstützen. Dabei handelt es sich um die selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk. Russland hatte sie 2022 völkerrechtswidrig annektiert.
    Bekannt waren bislang nur Ermittlungen gegen vier Mitglieder des Vereins "Friedensbrücke Kriegsopferhilfe" aus Brandenburg. Laut seiner Internetseite organisiert der Verein Hilfsgüter-Transporte für Kriegsopfer. Nach Recherchen der ARD wurde auch Material für das russische Militär geliefert.
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.