Zentralasien
Umstrittene Verfassungsreform in Kasachstan angenommen

In der zentralasiatischen Republik Kasachstan haben die Bürger nach Angaben der Regierung für eine ​neue Verfassung gestimmt.

    November 2024: Der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew spricht auf dem Gipfel der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (CSTO) in Astana. (Credit Image: © Gavriil Grigorov/Kremlin Pool/Planet Pix via ZUMA Press Wire)
    Der kasachische Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew ist seit März 2019 im Amt. (Archivbild) (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Gavriil Grigorov / Kremlin Pool)
    Die Zentrale Wahlkommission bezifferte die Zustimmungsquote auf mehr als 87 Prozent. Die neue Verfassung sieht unter anderem die Zusammenlegung der beiden Parlamentskammern und die Wiedereinführung des Vizepräsidentenamtes vor. Staatschef Tokajew sprach von einer historischen Reform. Kritiker warnen indes vor einer weiteren Machtkonzentration. Sie befürchten, dass die Änderungen Tokajew ermöglichten, über das bisherige Amtszeitende 2029 hinaus ‌an der Macht zu bleiben.
    Diese Nachricht wurde am 16.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.