Umwelt und Verbraucher 

Umweltpreis für Bodenschutz"Bewusstsein für das Umweltmedium Boden stärken"

Prof. Dr. Ingrid Kögel-Knabner (Astrid Eckert / Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) / dpa)

Schon in ihrer Kindheit in Oberfranken hat sie am liebsten in der Erde gegraben: Die Geo-Ökologin Ingrid Kögel-Knabner von der TU München ist nicht nur eine der weltweit meistzitierten Wissenschaftlerinnen ihrer Fachrichtung - sie erhält dieses Jahr auch den Umweltpreis für Bodenschutz.

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Banken-NetzwerkDie Finanzbranche soll grüner werden

Einige 50-Euro-Steine stecken in einem Blumentopf mit einer Sukkulente (picture alliance / dpa / Lehtikuva Marja Airio)

Viele Banken investieren ihr Geld weiter in fossile Energien und sehen im Klimaschutz eine Bedrohung. Nun haben sich die Bundesbank und viele weitere europäische Banken zu einem Netzwerk zusammengetan, um das Finanzsystem grüner zu machen. Denn die Nachfrage an nachhaltigem Investment ist groß.

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Hunde und KatzenBlut spenden für die Artgenossen

Husky "Sirius" beim Blutspenden in der Tierklinik der FU Berlin, 2013 (dpa / Stephanie Pilick)

Die Tierklinik der Freien Universität Berlin betreibt eine Blutspendestelle für Hunde und Katzen mitsamt Blutbank. Denn auch für Vierbeiner können Blutspenden erforderlich sein. Für Spendertiere gelten dabei strenge Auflagen. Dafür winken Leckerli und ein Sack Hundefutter für zuhause.

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Elektrotretroller im TÜV-TestE-Scooter haben Nachholbedarf bei Sicherheit und Datenschutz

Ein E-Tretroller der Verleihfirma "Tier" steht in der Innenstadt hinter einem abgestellten Fahrrad. (picture alliance / dpa / Martin Gerten)

Im Juni bekamen Elektrotretroller die Straßenzulassung. Seitdem werden Leihgeräte verschiedener Anbieter in vielen Städten genutzt. Wer sich einen solchen Flitzer kaufen möchte, sollte genau hinsehen. Der TÜV sieht Verbesserungsbedarf und macht Vorschläge zu Blinkern, Bremsen und Helmpflicht.

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WWF zu EU-Klimaneutralität "Die jetzigen Ziele reichen nicht"

Windräder im Nebel bei untergehender Sonne (imago stock&people / Florian Gärtner)

Der angekündigte grüne Deal der EU-Kommission sei ein großer Fortschritt für die künftige Arbeit, sagte die WWF-Klima- und Energieexpertin Imke Lübbeke im Dlf. Um Klimaneutralität in der EU zu erreichen, reichten die Bemühungen aber nicht aus. Zudem müsse das Ziel Klimaneutralität viel früher erreicht werden.

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LohnnebenleistungenRadleasing statt Auto

Blick  von oben auf geparkte Fahrräder. (imago images / PhotoAlto)

Beim Bikeleasing bieten Unternehmen ihren Mitarbeitern an, ein Fahrrad für sie zu leasen. Die Gebühr wird dann vom Gehalt abgezogen - und beide Seiten sparen dabei. So wird das Radfahren immer häufiger zum Gesprächsthema in Gehaltsverhandlungen.

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Blackbox FlakonUngesunde Duftstoffe in Parfums

Kosmetikprodukte von verschiedenen Herstellern in einem Regal in einer Douglas-Filiale in Dortmund (Bernd Thissen/dpa)

Immer wieder werden Schadstoffe in Parfums gefunden, die dort nicht hineingehören oder in der gefundenen Dosis die zulässigen Mengen überschreiten. Die Substanzen können problematisch für die menschliche Gesundheit sein, nicht nur für Allergiker.

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ElektroautosElektrobranche fordert mehr private Ladestationen

Ein E-Auto wird aufgeladen (dpa/Hendrik Schmidt)

Der Bundesverband Energie- und Wasserwirtschaft hält das Energienetz gut gewappnet für sehr viele Elektroautos. Wichtig sei nun ein Abbau der Hürden für private Ladestationen, etwa durch eine Änderung im Miet- und Eigentumsrecht.

Bundesbehörde BfRKeine Bedenken gegen Weißmacher in Lebensmitteln

Kaugummistreifen Copyright: xMEVx ALLMV58042005 Copyright xMEVx ALLMV58042005 (Imago | allOver-MEV)

Mit dem Farbstoff Titandioxid werden Süßwaren oder auch Kaugummi weißer gemacht. Frankreich will das Pigment nun aus dem Verkehr ziehen. Rainer Gürtler vom Bundesinstitut für Risikobewertung verwies im Dlf jedoch auf Studien, wonach es keine gesundheitlichen Bedenken dagegen gebe.

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CO2-EmissionenZertifikate oder Steuern - was nützt dem Klima mehr?

FOTOMONTAGE aus Autoauspuff, CO2-Nummernschild, Heizungszähler, Flugzeug mit Kondensstreifen und Klimaschutz-Schild und CO2-Verbotsschild. (imago / Christian Ohde)

Am 20. September will die Bundesregierung einen Plan für den Klimaschutz vorlegen. Der Ausstoß von Treibhausgasen soll teurer werden. Doch ob dies durch Steuern oder über den Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten umgesetzt wird, ist noch umstritten. Wodurch unterscheiden sich die Konzepte?

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Verkehrsclub schätzt E-Autos ein"Benziner und Diesel sind Auslaufmodelle"

"100 Prozent Charge" steht auf der Digitalanzeige eines Hybrid-Autos (dpa/Sebastian Gollnow)

Der ökologisch orientierte Autoclub VCD hat auf seiner jährlichen Auto-Umweltliste Modelle mit Elektromotor unter die Lupe genommen. Demnach rechneten sich E-Autos mit kleinem Akku, wenig Verbrauch und 50 bis 70 Kilometer Fahrleistung pro Tag am besten.

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Baden-Württemberg Mit Notfallplan Wald gegen Baumschäden

Ein Traktor steht in einem baden-württembergischen Wald neben gefällten Bäumen.  (picture alliance/dpa - Patrick Seeger/dpa)

Die Baden-Württembergischen Wälder haben unter den letzen Sommern gelitten. Deswegen hat Forstminister Peter Hauk (CDU) den sogenannten Notfallplan Wald ins Leben gerufen, um die Schäden zu bekämpfen. Der Finanzbedarf dafür läge bei jährlich 40 Millionen Euro.

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Solarthermie-KraftwerkSonnenpower aus der Negev-Wüste

Durch eine Rinne in der Solarthermie Kraftwerksanlage bei Ashalim in der israelischen Wüste Negev fährt ein Reinigungsfahrzeug, das die Spiegel putzt. (Tim Aßmann, ARD)

Umweltschädliche Kohlekraftwerke sind für Israels Stromversorgung noch unverzichtbar, sollen aber in ein paar Jahren vom Netz gehen. Das Land setzt auf Erdgas und Sonnenenergie. In der Negev-Wüste wurde nun ein riesiger Solarpark eröffnet. Das Besondere: Die Energie kann sogar gespeichert werden.

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Klimaschutz-ZieleUmwelt-Experte: Einheitlicher CO2-Preis ist wichtig

Braunkohlenkraftwerk von RWE , Braunkohlekraftwerk, Neurath in NRW | Verwendung weltweit (chromorange)

Mit einem CO2-Mindestpreis, der für alle Sektoren gilt, ließen sich im europäischen Emissionshandel die größten Emissionsreduktionen erreichen, sagte Ulf Sieberg vom Verein CO2-Abgabe im Dlf. Für die Bereiche Verkehr und Wärme seien jedoch weitere Maßnahmen notwendig.

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WeltwasserwocheEine schäumende Kloake quer durch Kenia

Die Wasserfälle im Nationalpark Fourteen Falls, Athi-Fluss, etwa 60 Kilometer vor Nairobi, der Hauptstadt von Kenia (Foto vom Oktober 2006).  (dpa / Andreas Gebert)

Der Athi ist der zweitlängste Fluss Kenias. Einst war er ein beliebtes Ausflugsziel, aber mittlerweile ist er durch Chemikalien und Abwässer stark verschmutzt. Dennoch leben viele Anrainer mit dem Wasser - das könnte der Grund für viele Erkrankungen sein.

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PestizidbelastungFranzösisches Dorf erlässt eigenmächtig Verbot

Ein Traktor spritzt in Thüringen auf einem Feld im Mai Pflanzenschutzmittel auf. (picture alliance / Klaus Nowottnick)

Glyphosat im Urin: Als Bewohner eines 600-Einwohner-Ortes in der Bretagne das feststellten, wurde der Bürgermeister aktiv. Er erließ eigenmächtig ein Verbot. Beim Ausbringen von Pestiziden gilt nun ein Sicherheitsabstand von 150 Metern zu Wohnhäusern. Doch ein Gericht widerspricht.

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Artenschutzkonferenz in Genf"Unglaublich viel erreicht"

Ein Karibische Riffhai (Carcharhinus perezi) schwimmt über ein Korallenriff, Grand Bahama, Bahamas, Mittelamerika (Imago)

Die Artenschutzkonferenz in Genf bewertet "Pro Wildlife"-Gründerin Sandra Altherr als erfolgreich. Für Elefanten und Giraffen, aber auch für kleinere Tiere sei viel erreicht worden, sagte sie im Dlf. Trotz ihrer Bedeutung für die Fischerei würden etwa immer mehr Hai-Arten unter Schutz gestellt.

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KatzenhaarallergieImpfung soll Tiere für Menschen verträglich machen

Vier kleine Katzen in einem Garten (picture alliance/dpa/Patrick Pleul)

Schweizer Forscher machen allergiegeplagten Katzenliebhabern Hoffnung. Die Wissenschaftler entwickeln einen Impfstoff gegen die Katzenhaarallergie. Gespritzt werden soll er jedoch nicht den Menschen, sondern den Tieren. Erste Versuche liefen erfolgreich.

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Klima-Serie "Der eigene Beitrag"Mieter machen Öko-Strom

Heizungsthermostat mit CO2-Preisschild (imago / Christian Ohde)

Mieter, die das Klima schützen möchten, haben zwar wenig Einfluss auf die Heizenergiekosten, auf ihren Heizenergieverbrauch hingegen schon. Sie können Ökostrom beziehen, oder den Strom gleich selber produzieren - mit Solar-Modulen für den Balkon.

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Klima-Serie „Der eigene Beitrag“Das Eigenheim energetisch sanieren

Dachdecker dämmen das Dach eines Hauses in Cottbus mit Glaswolle (imago / Rainer Weisflog)

Wärmedämmung und eine bessere Heizung: Die Sanierung eines Altbaus lohnt. Eine Familie aus Buchholz bei Hamburg etwa darf nach der energetischen Sanierung ihres Reihenhauses von 1963 mit 84 Prozent weniger CO2-Ausstoß rechnen.

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Energiewende-Projekt in HamburgMit überschüssiger Energie CO2 und Kosten sparen

Ein Mitarbeiter der Aurubis AG kontrolliert am 04.12.2013 in Hamburg das Anodengießrad in einer Halle des Hamburger Kupferkonzerns. (dpa / Bodo Marks)

Wenn der Wind heftig weht und die Sonne stark scheint, müssen Windräder und Photovoltaikanlagen bisweilen abgeregelt werden; sonst droht eine Netzüberlastung. Eine Kupferhütte in Hamburg nutzt jetzt den überschüssigen Wind- und Solarstrom - das verbessert die Klimabilanz und hilft auch den Netzbetreibern.

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Klima-Serie „Der eigene Beitrag“CO2 sparen durch bewusstes Fortbewegen

Ein Flugzeug fliegt über dem brandenburgischen Sieversdorf (Oder-Spree) scheinbar ganz nah am Mond vorbei.  (picture alliance / dpa / lbn / Patrick Pleul  )

Die Mobilität ist für 20 Prozent der CO2-Emissionen eines durchschnittlichen Deutschen verantwortlich. Die fünfköpfige Berliner Familie Beese verzichtet bewusst aufs Fliegen. Auch sonst bewegen sie sich hauptsächlich mit Bus, Bahn und Fahrrad - und konnten so ihren CO2-Fußabdruck um 1,4 Tonnen senken.

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Frankfurter FlughafenUltrafeinstaub als Gesundheitsgefahr?

Man sieht das Flugzeug von hinten und im Hintergrund Flughafengebäude. Viele bunte Lichter leuchten in der Dunkelheit.  (Frank Rumpenhorst / dpa)

Die Partikel sind ultrawinzig und können über die Lunge bis ins Blut gelangen: Ultrafeinstaub kann für Mensch und Umwelt gefährlich werden, warnen Forschende. Und neue Messergebnisse zeigen: Vor allem der Frankfurter Flughafen ist für jede Menge Ultrafeinstaub verantwortlich.

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Klima-Serie „Der eigene Beitrag“Bessere Klimabilanz durch Solarstrom vom eigenen Dach

Arbeiter installieren Solarzellen auf einem Dach, aufgenommen am 06.03.2012 in Igersheim. (dpa picture alliance / Daniel Kalker)

Der Stromverbrauch ist für gut sieben Prozent des CO2-Fußabdrucks eines durchschnittlichen Bundesdeutschen verantwortlich. Der Berliner René Keller bezieht ihn über eigene Solarpaneele auf dem Dach - und spart so monatlich über 100 Euro.

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Fliegen ohne CO2-Ausstoß"Synthetische Kraftstoffe sind einziger Weg für die Langstrecke"

Eine Reihe von Flugzeugen am Himmel über dem Flughafen Heathrow in London (picture alliance/NurPhoto/Nicolas Economou)

Klimaneutrales Fliegen ist nach Einschätzung des Klimaschutzexperten Jakob Graichen vom Öko-Institut nur mit Elektroflugzeugen und Strom aus erneuerbaren Energien möglich. Für die Langstrecke wären synthetische Kraftstoffe eine CO2-freie, allerdings nicht klimaneutrale Lösung, sagte er im Dlf.

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Klima-Serie "Der eigene Beitrag" Veganes Leben als CO2-Spartipp

Herzförmige Gurkenscheiben (picture alliance / dpa)

15 Prozent des CO2-Verbrauchs eines durchschnittlichen Bundesbürgers entfallen auf die Ernährung. Die Kölnerin Maxi Ganser spart sich rund die Hälfte davon - weil sie seit vier Jahren vegan lebt.

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Usutu-Virus tötet Amseln"Vogelsterben stärker als in allen Jahren zuvor"

Symbolbild,singende Amsel (turdus merula), Foto: F. Schust / Eibner | Verwendung weltweit (picture alliance / F. Schust / Eibner )

Das tropische Usutu-Virus hat ein Amselsterben in Deutschland ausgelöst. Je wärmer und länger die Sommer werden, desto größer sei der Fortschritt des Virus, sagte Lars Lachmann, Ornithologe beim NABU im Dlf. Theoretisch könne es auch Menschen befallen.

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Klima-Serie „Der eigene Beitrag“Stadt-Alltag ohne Auto

Eine Radfahrerin fährt auf der Promenade entlang, im Hintergrund steht der Schriftzug «Münster», aus Blumen gefertigt. Der ADFC-Fahrradklima-Test 2018 ist eine Befragung mit dem Ziel der vergleichbaren Erfassung von Radfahrbedingungen in Staädten und Gemeinden. Die Datenerhebung zum ADFC-Fahrradklima-Test 2018 erfolgte vom 1.9.2018 bis zum 30.11.2018. Deutschlandweit wurden Radfahrer gebeten, ihre Einschätzung zum Radverkehr in ihrer Stadt abzugeben. Mit Denkfabrik-Stempel. (dpa / picture alliance / Guido Kirchner)

Seit sieben Jahren verzichtet eine Familie aus Münster auf das eigene Auto. Die Nachteile sind kaum spürbar und die Vorteile – besonders für das Gewissen – überwiegen.

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EinkochenKonservieren ohne Vitaminverlust

Ein roter Apfel liegt auf dem Boden, im Unschärfebereich dahinter sieht man, dass dort weitere Äpfel liegen. (Symbolbild) (imago / Westend61)

Die Obst- und teilweise auch Gemüseernte konzentriert sich auf den Sommer. Doch das Haltbarmachen kostet Vitamine. Ein Blick auf unterschiedliche Verfahren, um den empfindlichen Vitaminen möglichst wenig zuzusetzen.

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Klima-Serie „Der eigene Beitrag“Was bringt es, sich privat um das Klima zu kümmern?

Ein Radfahrer zeichnet sich vor dem Braunkohlekraftwerk Boxberg ab, aufgenommen in Altliebel am 11.03.2019 (imago images / photothek / Florian Gaertner)

Jeder Einzelne kann seinen CO2-Ausstoß verbessern, nur wie? Es gibt viele Möglichkeiten: Sehr radikal durch eine Ernährungsumstellung oder einfach auch nur, indem investiert oder ein wenig die Gewohnheit geändert wird. Sechs Beispiele von Menschen, die was umsetzen.

VerbraucherverträgeGegen Kostenfallen bei Abos

Vier Menschen sitzen auf Spinning-Rädern im Fitnesstudio  (imago stock&people / Wavebreakmedia / Panthermedia)

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht will die Rechte der Kunden von Mobilfunkunternehmen oder Fitnessstudios stärken. Die SPD-Politikerin plant unter anderem, die Vertragslaufzeiten deutlich zu senken. Der FDP und der Verbraucherzentrale Bundesverband geht der Gesetzentwurf nicht weit genug.

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ÖkologieMeeresbewohner leiden unter Lärm

Kaiserpinguine haben sich während eines Blizzards am antarktischen Weddellmeer in einer Reihe aufgestellt. (imago / Mint Images)

Kreuzfahrtschiffe, Bohrungen, Windkraftanlagen - der Schallpegel in den Meeren hat sich in diesem Jahrhundert stark erhöht, mit zum Teil tödlichen Folgen für Krebse und Meeresvögel. Auch Pinguine sind betroffen. Eine Ausstellung will nun auf dieses bisher wenig diskutierte Problem aufmerksam machen.

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Strandbebauung und KlimawandelBabyschildkröten auf Abwegen

Schildkröte Sand Babyschildkröte Schlüpfling Florida Meeresbiologie Klimawandel (Sarah Milton, Florida Atlantic University)

Meeresschildkröten leiden zunehmend unter dem Einfluss des Menschen auf den Planeten. Das fängt nach dem Schlüpfen an, wenn Licht und Bebauung die Orientierung der Reptilien erschweren. Und zieht sich bis zu ihrer Geschlechtsreife - denn die Männchen werden knapp.

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Nitratfilter und BodenfestigerWie Schafe teils kostenlos die Natur schützen

Der Eifel-Schäfer und Vorsitzende des Bundesverbands Berufsschäfer Günther Czerkus mit seiner Herde (Deutschlandradio/Anke Petermann)

Sie treten den Boden fest und schützen Deiche: Schafherden leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Natur. Und teils werden die Schäfer auch dafür entlohnt. Doch längst nicht überall und nicht für jede Leistung.

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Ausmusterung von Ölheizungen "Bei jeder Heizanlage schauen, ob die sich optimieren lässt"

Qualmender Schornstein eines Einfamilienhauses (imago / photothek / Thomas Imo)

Alte Heizungen auszumustern, sei nicht nur bei Ölheizungen eine gute Idee, sagte Jens Hakenes vom Online-Portal Co2online im Dlf. Hauseigentümer sollten sich frühzeitig über die geplanten Fördermaßnahmen informieren. Für einige Maßnahmen zur Optimierung der Heizung gebe es jetzt schon finanzielle Hilfe.

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Untere HavelniederungBrandenburgs einzigartiges Auengebiet wird renaturiert

Buchta fährt im Boot von Wolfgang Schröder - einem der letzten Havelfischer - durch die Flußarme der Unteren Havelniederung - Im Hintergrund die Wiesen des Feuchtgebiets sichtbar (Vanja Budde)

Seit rund 15 Jahren setzt sich der Naturschutzbund Deutschland (NABU) in Westbrandenburg für die Renaturierung eines der bedeutsamsten Binnen-Feuchtgebiete Mitteleuropas ein. Eigentlich sollte das Renaturierungsprojekt 2021 abgeschlossen sein, jetzt hat der NABU eine Verlängerung erreicht.

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Kontroverse um einen Rückkehrer Wölfe im Westerwald

Wolf "Alexander" streift am 05.12.2017 im Wildpark Eekholt bei Großenaspe (Schleswig-Holstein) durch sein Gehege.  (dpa/Carsten Rehder)

Über die Rückkehr des Wolfs wird in Deutschland erbittert gestritten. Auch im Westerwald wurde mittlerweile eine Wölfin mehrfach genetisch nachgewiesen. In Rheinland-Pfalz gibt es seit 2015 einen Wolfsmanagement-Plan. Doch damit sind nicht alle einverstanden, wie eine Zwischenbilanz zeigt.

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SachsenKlimaschutzcamp im Braunkohle-Revier

03.08.2019, Sachsen, Pödelwitz: Transparente hängen in dem vom Braunkohleabbau bedrohten Dorf.  (dpa / Sebastian Willnow )

Wie passen Klimaschutz und Wachstum, Strukturwandel und soziale Fragen zusammen? Im Spannungsfeld des örtlichen Braunkohleabbaus veranstalten Aktivisten gerade im sächsischen Pödelwitz ein Klimacamp: Einheimische kämpfen darum, bleiben zu dürfen und Arbeitnehmer um ihre Jobs.

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WeltklimaratFruchtbarer Boden als Lebensgrundlage ist bedroht

Ausgetrocknete Erde eines ehemaligen Ackers mit Trockenrissen in Israel (imago stock&people / blickwinkel M. Schaef)

Der Weltklimarat hat in einem Sonderbericht untersucht, wie sich die Landwirtschaft auf den Klimawandel auswirkt - und umgekehrt. Denn die Erderwärmung zerstört fruchtbare Böden auf der ganzen Welt, sagt Georg Ehring aus der DLF-Umweltredaktion. Helfen könne die strategische Aufforstung von Waldflächen.

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Verschwendung von LebensmittelnZu wenig Fleisch für die Tafeln

Ehrenamtliche Helfer von "Laib und Seele" sind bei der Essensausgabe von bedürftigen Menschen in einem Vorraum der Evangelischen Advent-Zachäus Kirche beschäftigt. (Annette Riedl / dpa )

Jedes Jahr landen in Deutschland 18 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll - viel zu viel, sagen Umweltschützer. Altes Obst und Gemüse wird daher inzwischen oft an Tafeln weitergegeben. Beim Fleisch dagegen ist das bislang schwierig, auch aufgrund regulatorischer Hürden.

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Experte über Klimawandel und Bevölkerungswachstum"Entscheidend ist tatsächlich der Lebensstil"

Hamburg, Hansestadt - Menschen beim Pferderennen auf der Galopprennbahn Hamburg-Horn.  (imago images / Frank Sorge)

Das Bevölkerungswachstum wirke sich relativ wenig auf den weltweiten CO2-Ausstoß aus, sagte Adolf Kloke-Lesch, Chef des Netzwerks SDSN, im Dlf. Das zeigten die Beispiele Afrika und China. Entscheidender sei, "wie wir leben und wie wir produzieren".

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StudieEin Viertel der Weltbevölkerung hat zu wenig Wasser

Menschen in Kapstadt füllen Wasserkanister an einer Quelle auf (dpa-Bildfunk / Kristin Palitza )

Weltweit hat sich der Wasserverbrauch in den vergangenen 50 Jahren verdoppelt. Immer mehr Länder leiden laut der Washingtoner Denkfabrik World Resources Institute unter extremer Wasserknappheit. Dies bedrohe die Ernten, die industrielle Produktion und verschlimmere Hungersnöte.

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Import von US-Rindfleisch in die EUVerbraucherzentrale: "Für die Verbraucher ändert sich nichts"

Lendensteak, Rindersteak, Tomaten und Kartoffelspalten auf einem Grill (picture alliance / imageBROKER / Paul Williams)

Die EU erlaubt mehr Importfleisch aus den USA. Kunden müssten deshalb keine Sorge vor Hormonfleisch haben, sagte Verbraucherschützerin Anne Markwardt im Dlf. Das Fleisch unterliege strengen Anforderungen. Es fehle aber eine verpflichtende Kennzeichnung der Haltungs- und Tierwohlbedingungen.

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MüllvermeidungEine Straße in Paris will abfallfrei werden

Eine Mülldeponie bei Köln (imago / Felix Jason )

Recyceln ist gut, Müll vermeiden besser. Zum weltweiten Vorbild könnte dabei eine Straße in Paris werden. Dort läuft seit Jahresbeginn ein einjähriger Test, um die Rue du Paradis komplett abfallfrei zu machen. Und das Ziel rückt Schrittchen für Schrittchen näher.

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Aufforsten gegen den Klimawandel Vier Milliarden Bäume für Äthiopien

Windhose vor traditioneller Strohhütte in Äthiopien. (Symbolbild) (imagebroker / Michael Runkel)

Während Deutschland über den Umbau der hiesigen Wälder diskutiert, startet die Regierung in Äthiopien das Programm „Grünes Erbe“. Bis Oktober sollen vier Milliarden Bäume neu gepflanzt werden, um aufzuforsten und dem Klimawandel entgegenzutreten. Bei der Umsetzung sollen alle mithelfen.

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KlimawandelDie Vergänglichkeit historischer Gärten

21.05.2019, Sachsen-Anhalt, Oranienbaum-Wörlitz: Blick in den weltberühmten Wörlitzer Park. Das zum Unesco-Welterbe gehörende Dessau-Wörlitzer Gartenreich ist Anziehungspunkt für tausende Touristen. Der Wörlitzer Park mit seinen Seen, Kanälen, originellen Brücken, einem Schloss und etlichen Häusern umfasst 112 Hektar. Die Anlage ließ Fürst Leopold Friedrich Franz von 1764 bis etwa 1805 als ersten öffentlich zugänglichen Landschaftsgarten in Deutschland anlegen. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB | Verwendung weltweit (picture alliance / dpa/Hendrik Schmidt)

Auch Landschaftsparks ächzen unter der vermehrten Hitze und Dürre. Wie erhält man die Gartenkunst von Pückler-Muskau und Lenné in Zeiten globaler Erwärmung? Ihre 'Konservatoren' stehen vor einer schwierigen Aufgabe. Denn ändern dürfen sie die Kunstwerke nicht.

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Nabu-Insektensommer 2019Aufruf zum Sechsbeiner-Zensus

Eine Biene im Anflug auf eine geöffnete Finger-Küchenschelle (picture alliance / Winfried Rothermel)

Die Insektenpopulation geht zurück, heißt es. Um das besser beobachten zu können, ruft der Nabu jetzt zum Sechsbeinerzählen auf. Zwischen dem 2. und 11. August sollen Interessierte eine Stunde lang an einem Ort notieren, wie viele und welche Insekten sie sehen. Beim Bestimmen helfen soll eine App.

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Steuersenkung für E-FahrzeugeKritik an Förderung von Hybrid-SUVs

Das SUV-Modell XC90 von Volvo gibt es auch als Plug-in-Hybrid (Imago/Zuma)

Dass die Regierung elektrische Dienstwagen mit Steuererleichterungen fördere, habe mit nachhaltiger Verkehrspolitik wenig zu tun, kritisiert Gerd Lottsiepen vom ökologischen Verkehrsclub VCD. Zumindest nicht, wenn die Förderung auch für SUVs mit Hybrid-Antrieb gelte, sagte er im Dlf.

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Daumen runter für "Daumen hoch"Datenschützer begrüßen EuGH-Urteil zu Facebook-Like-Button

Die schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Marit Hansen (dpa/Carsten Rehder )

Facebook darf nicht heimlich über seinen Like-Button Daten sammeln. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Im konkreten Fall ging es um einen Online-Modeshop. Marit Hansen vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz in Kiel wertete das Urteil im Dlf als Erfolg ihrer Arbeit.

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