Umwelt und Verbraucher 

Mysteriöser Einzeller Der Blob - intelligent, beweglich und schleimig

Der Zoo von Paris zeigt den Einzeller Blob: ein ungewöhnliches Wesen ohne Gehirn, das trotzdem intelligent ist. (dpa/Tangi Jaillet)

Blob mag Haferflocken und Pilze: Der gelbe, schleimige Einzeller ist weder Tier noch Pflanze, dafür aber eine Attraktion im Pariser Zoo. Denn Blob kann nicht nur Rätsel lösen – er hat auch ein interessantes Fortpflanzungsverhalten.

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EU-Agrarpolitik"Wichtig, nicht nur den Ökolandbau zu fördern"

Pflug pflügt Feld (picture alliance/imageBROKER/Frank Röder)

Bei der Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik gehe es darum, Tier- und Umweltschutz der konventionellen Landwirtschaft zu fördern und damit deutlich auszubauen, sagte der Agrarforscher Harald Grethe im Dlf. Denn Öko-Landwirtschaft sei immer noch eine "relativ kleine Nische".

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StaudämmeFlüsse auf dem Balkan bedroht

Touristen stehen auf der Hängebrücke über den Fluss Vjosa, aufgenommen am 28.09.2009.  (dpa / Rolf Zimmermann )

Rund 2.700 große und kleine Staudämme sind auf dem Balkan für die nächsten Jahre geplant oder bereits im Bau, um die Energiegewinnung aus Wasserkraftwerken zu fördern. Nach Ansicht vieler Naturschützer und Wissenschaftler geschieht das aber nicht immer aus ökologischer Notwendigkeit.

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Protest gegen ShellKonzern will alte Ölplattformen im Meer versenken

HANDOUT - An aerial photograph shows Shell's Brent Delta Platform in the Northern North Sea (undated photo). EDITORRIAL USE ONLY - MANDATORY CREDIT: «Photo: Ross Johnston ARPS/Shell» - ACHTUNG: nur zur redaktionellen Verwendung bei Nennung der Quelle: «Foto: Ross Johnston ARPS/Shell» (Zu dpa «- Brent geht zur Neige - Entsorgung wird eine Herkulesaufgabe») | (Shell)

Im Schatten des politischen Chaos in Großbritannien spielt sich noch ein anderer Alleingang des Landes ab: Die Regierung will dem Ölkonzern Shell erlauben, Plattformen in der Nordsee zu versenken. Andere Nordsee-Anrainer protestieren, denn die Risiken für die Umwelt sind unklar.

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BrasilienErzbischof: Regierung treibt Verschwinden der Indigenen an

Brasilien: Indigene Frauen schreien politische Parolen bei einem Protest gegen die Umweltpolitik des rechten Präsidenten Bolsonaro und den Verlust ihrer traditionellen Siedlungsgebiete.  (dpa/  Tuane Fernandes)

Dom Roque Paloschi, Erzbischof von Porto Velho in Brasilien wirft Brasiliens Regierung den Ausverkauf des Amazonas vor. Von der Amazonassynode erhofft er sich eine Stärkung der Indigenen-Rechte. Das Mercosur-Abkommen gelte es zu überdenken, wenn es nur um die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen gehe, sagte Dom Roque im Dlf.

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Reform der GrundsteuerBoden besteuern statt Spekulation fördern

In Leipzig drehen sich die Baukraene, es wird an allen Ecken gebaut. Mit Lueckenschliessungen wird unter anderem Wohnraum geschaffen. Rechts im Bild die Handwerkskammer zu Leipzig, links das Cityhochhaus. Mit Stempel Denkfabrik (dpa / Zentralbild / Volkmar Heinz )

Unbebaute und bebaute Grundstücke sollten steuerlich gleich behandelt werden, sagte NABU-Steuerfachmann Philipp Heuer im Dlf. Sonst fehle der Anreiz, brach liegende Flächen in den Städten zu bebauen. Stattdessen würden dann mehr Flächen außerhalb genutzt, die eigentlich der Natur vorbehalten seien.

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EU-FangquotenHering und Dorsch sollen sich erholen

Heringsfischer im Strelasund  (www.imago-images.de/Jens Köhler)

Die EU-Fischereiminister haben die Fangquoten für Hering und Dorsch gesenkt - und zwar moderater als zunächst geplant. Dennoch sind sie aus Sicht des Deutschen Fischereiverbandes "eine Katastrophe". Umweltschützer kritisieren die Ergebnisse dagegen als nicht weitreichend genug.

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VerbraucherschutzSchlichtung statt Rechtsstreit

Illustration zweier Geschäftsmänner auf einer Wippe, die versuchen sich die Hände zu schütteln (Imago)

Ob ein kaputtes Produkt oder eine zu späte Lieferung – viele Gründe können dazu führen, dass Verbraucher und Unternehmen in Streit geraten. Was viele nicht wissen: Oft lassen sich solche Konflikte auch außergerichtlich lösen. Spezielle Schlichtungsstellen helfen dabei.

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CarsharingPrivate Daten wandern nach Indien

Car-Sharing-Fahrzeuge stehen am 29.02.2016 in Berlin am Straßenrand. (picture-alliance / dpa / Bernd Von Jutrczenka)

Um sich bei Carsharing-Anbietern zu registrieren, müssen Nutzer oft Selfies hochladen. Der Marktführer ShareNow lässt diese Daten dann in Indien verarbeiten - aus Kostengründen. Das Problem: Die Europäischen Datenschutzstandards greifen dort nicht.

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DeichbauHochwasserschutz wird teurer

Schafe auf einem Deich bei Husum. (imago/Westend61)

Die Deiche an der norddeutschen Küste müssen höher und breiter werden, damit sie Starkregen und Hochwasser auch in Zeiten des Klimawandels standhalten. Das erfordert viel Geld und gute Planung - auch um das nötige Baumaterial zu bekommen.

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Kränkelnde PflanzenForscher rätseln über Sanddorn-Sterben

Sanddornbeeren an einem Sanddornstrauch in der Nähe von Spremberg in der Lausitz.  (picture alliance / Andreas Franke)

Nicht nur an der Küste, auch in Brandenburg, Schleswig-Holstein und sogar in China beobachten Wissenschaftler seit Jahren ein zunehmendes Sanddorn-Sterben. Während Landwirte um ihre Existenz fürchten, suchen Forscher nach der Ursache. Doch das gestaltet sich mehr als schwierig.

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AndenhochlandCO2 speicherndes Hochmoor bedroht

Unterwegs im ca. 4000 Meter hoch gelegenen Cotopaxi Nationalpark - er ist vor allem geprägt durch das typische ecuadorianische Grasland und kleinere Wasserläufe und trotz der Höhe üppigen Vegetation, aufgenommen am 15.10.2016. Foto: Reinhard Kaufhold/dpa-Zentralbild/ZB | Verwendung weltweit (dpa)

Er speichert dauerhaft mehr CO2 als der Amazonas-Regenwald, wie Wissenschaftler jetzt herausgefunden haben: der Páramo, eine Moor-Landschaft in den Hochanden. Doch ebenso wie den Regenwald zerstört der Mensch auch das einzigartige Ökosystem des Páramo - mit fatalen Folgen auch für die Menschen vor Ort.

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Keime in LebensmittelnWie man sich vor Listerien schützen kann

Fleischwaren liegen in der Theke in einer Metzgerei in Nordrhein-Westfalen. (dpa / Rolf Vennenbernd)

Listerien sind Bakterien, die in Produkten des Wurstwarenherstellers Wilke nachgewiesen wurden. Sie können für Menschen mit geschwächtem Immunsystem lebensgefährlich sein. Sie können sich auch auf Obst und Gemüse ansiedeln. Zum Beispiel tötet kurzes Braten oder Kochen die Keime ab.

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KlimawandelDie Mischwälder der Zukunft

Eine Winterlinde steht allein in einer Landschaft. (IMAGO/Harald Lange)

Borkenkäfer und Dürresommer haben die Wälder verändert. Forstwissenschaftler planen nun unter Berücksichtigung der fortschreitenden Erderwärmung die Pflanzung neuer Bäume. Dabei setzen sie auf Mischwälder. Welche Bäume sich dem Klimawandel anpassen, ist aber erst in Jahrzehnten klar.

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Klimaschutz auf FranzösischBürgerversammlung darf mitreden

Ministerpräsident Philippe spricht vor einem Logo des Bürgerkonvents zum Klimaschutz. (AFP/Ian Langsdon)

Höhere Benzinpreise als Klimaschutzmaßnahme – das hatte in Frankreich die Gelbwesten auf die Straße getrieben. Die Regierung reagiert darauf: Ministerpräsident Edouard Philippe eröffnete jetzt in Paris eine Bürgerversammlung, die konkrete Vorschläge für mehr Klimaschutz entwickeln soll.

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Waldschutz in Sachsen-Anhalt Bundeswehr gegen Borkenkäfer

Ein Borkenkäfer (picture alliance / dpa / Daniel Karmann)

Im Harz ist der Wald besonders stark von der Borkenkäferplage betroffen. Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) hat darum die Bundeswehr um Hilfe gebeten. Die Grüne Landwirtschaftsministerin Claudia Dalbert hält den Einsatz aber für falsch. Sie fordert einen Umbau des Waldes.

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Gebührenpläne für KlimaschutzMit 100-Euro-Parktickets gegen Tagestouristen

(Lettenbauer, Susanne)

Rauf mit den Parkgebühren auf 100 Euro pro Tag! Mit dieser Forderung sorgt der Bund Naturschutz in Oberstdorf im Oberallgäu für Aufmerksamkeit. Ziel der Aktion: Tagestouristen sollen nicht mit dem Auto, sondern dem Nahverkehr in die Region zu kommen. Doch es gibt viel Kritik an der Idee.

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MeeresschutzForum der Meeresregionen will Ozeane schützen

Bunte Korallen und Fische (Milos Prelevic /Unsplash)

Meere müssen Plastikmüll und Altöl schlucken, Überfischung verkraften und demnächst vielleicht noch den Abbau von Rohstoffen aus der Tiefsee. Beim Forum der Meeresregionen in Berlin treffen sich unter anderem Forscher und Politiker, um gemeinsame Lösungen zum Schutz der marinen Ökosysteme zu suchen.

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Chancen und Risiken der GentechnikErbgut nach Maß

Eine computerbasierte Darstellung der Genschere Crispr. (imago/Science Photo Library)

Genscheren können das Erbmolekül DNS durchtrennen und Eigenschaften eines Gens verändern. Auf einer Konferenz des Bundesinstituts für Risikobewertung haben sich Verbraucher mit den Chancen und Risiken dieser Technologie befasst, etwa bei Gentherapien für vererbbare Krankheiten.

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Proteste bei AgrarministerkonferenzBauern befürchten zu viel Insektenschutz

Mit einem toten Obstbaum auf einer Ladeschaufel protestieren Bauern am Rande des Tagungshotels der Agrarministerkonferenz (AMK). (dpa / Frank Rumpenhorst)

Viele Bauern sehen durch das geplante Insektenschutzprogramm der Bundesregierung ihre Existenz bedroht. Sie fürchten, künftig auf bestimmte Pestizide verzichten zu müssen. Dementsprechend laut waren ihre Proteste bei der Agrarministerkonferenz in Mainz. Kritik kommt aber auch vom BUND.

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Klimaanlagen versus KlimaWie können wir ökologisch kühlen?

Düsseldorf: Klimageräte stehen in der Landeshauptstadt auf einem Dach. (dpa / Martin Gerten)

Die Sommer werden heißer: bis zu 40 Grad warm war es in den vergangenen Jahren. Da scheint die Installation einer Klimaanlage ein naheliegender Gedanke. Weltweit steigen die Verkaufszahlen, die Zahl der Geräte könnte sich verdreifachen. Dabei sind sie selbst Gift fürs Klima. Ein Teufelskreis.

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Steigender Meeresspiegel"Das Wattenmeer droht zu verschwinden"

Eine alte Buhne an der Nordseeküste bei Niedrigwasser vor Cuxhaven in Niedersachsen. (Imago / blickwinkel)

Bei einem weiteren Anstieg des Meeresspiegels werde sich das Wattenmeer vertiefen und die besondere Landschaft drohe zu verschwinden, warnt Klimaforscher Laurens Bouwer. Zum Schutz der Inseln gebe es zwar bereits Maßnahmen, sagte er im Dlf - doch die müssten dringend ausgeweitet werden.

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Waldschäden "Die Aufforstung übernimmt das Ökosystem Wald"

Eine Kiefer steht als letzter Überlebender in Mitten zahlreicher gefällter Fichten (imago / Jan Eifert)

Der Waldökologe Pierre Ibisch hat die aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung zur Linderung von Waldschäden kritisiert. Im Dlf sagte er, es mache keinen Sinn, Schadholz aus den Wäldern zu holen und alles abzuholzen. Sinnvoller sei es, Waldbesitzer zu entschädigen und den Wald sich selbst zu überlassen.

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Flugbenzin und Diesel-SteuernTrotz Klimapaket: Subventionen für fossile Energiequellen

Ein Flugzeug im Landeanflug (www.imago-images.de)

Die Bundesregierung will in den nächsten Jahren mehr als 50 Milliarden Euro in den Klimaschutz stecken. Weniger bekannt ist, dass auch das Anheizen der Erderwärmung subventioniert wird - unter anderem durch die Steuer-Befreiung von Flugbenzin. Solche Subventionen wird es auch künftig geben.

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Klimapaket der Bundesregierung"Beim CO2-Preis ist Deutschland zu kurz gesprungen"

Schornsteine eines Kohlekraftwerks (imago images / Jannis Große)

Mit dem vorgestellten Klimapaket habe Deutschland nur zur Hälfte geliefert, sagte Brigitte Knopf vom Forschungsinstitut MCC Mercator im Dlf. Ohne CO2-Preis werde es nicht gelingen, die Kohle zu verdrängen. Nur dann könnten die Erneuerbaren zur tragenden Säule der Energieversorgung werden.

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Kohleabbau in SibirienEin Dorf leistet Widerstand

Steinkohleabbau im Kusnezker Becken in Sibirien in Russland (Thielko Grieß / Deutschlandfunk)

Das größte Kohlerevier Russlands ist das Kusnezker Becken in Sibirien. Dort wird Steinkohle im Tagebau gewonnen, und die Anwohner müssen den Kohlebaggern weichen. Ein Dorf wehrt sich allerdings seit zwei Jahren erfolgreich gegen den Kohleabbau auf seinem Gebiet.

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Bürgermeisterin Anne HidalgoDer grüne Umbau von Paris

Anne Hidalgo arrivant a Matignon NEWS : Edouard Philippe recoit Anne Hidalgo - Paris - 19/03/2019 MichaelBaucher/Panoramic PUBLICATIONxNOTxINxFRAxITAxBEL (www.imago-images.de)

Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo will ihre Stadt ökologischer und lebenswerter machen. Mehr Grün, weniger Abgase und mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer. Die Neuverteilung des öffentlichen Raumes sorgt für Widerstand. Doch Hidalgo hält an ihrem Kurs fest. Jetzt hat sie ihre Pläne präzisiert.

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Lebensdauer elektronischer Geräte"Produkte werden auch immer weniger repariert"

Elektronik- und Elektroschrott auf einem Wertstoffhof in Erfurt (imago/DATA73)

Geräte gingen nicht generell schneller kaputt als früher, sagte Nachhaltigkeitsforscherin Melanie Jaeger-Erben von der TU Berlin im Dlf. Doch sei die Komplexität elektronischer Geräte und damit ihre Anfälligkeit gestiegen. Zudem reparierten Verbraucher ihre Geräte seltener.

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KlimaschutzFernwärme für Hamburg

Das Heizkraftwerk Wedel in Hamburg bei Sonnenuntergang (picture alliance / Eckart Gienke)

Die Hansestadt Hamburg will aktiv etwas für den Klimaschutz tun. Dabei geht es unter anderem um den Umbau der Fernwärmeversorgung. Das Ziel: Bis 2030 sollen fast 500.000 Wohnungen nahezu CO2-frei mit Wärme versorgt werden. Doch nicht alle sind zufrieden.

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Fotovoltaik"Wir brauchen auch die Dachanlagen"

Sonnenkollektoren, auch Solarkollektoren genannt, auf einem Dach eines Privathauses (dpa/Wolfram Steinberg)

Eine weitere Förderung auch von kleineren Fotovoltaikanlagen auf Dächern und an Fassaden sei unbedingt nötig, sagte der Leiter des Freiburger Frauenhofer Instituts, Andreas Bett, im Dlf. Nur auf Großanlagen zu setzen, hält Bett für den falschen Weg.

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Umweltpreis für Bodenschutz"Bewusstsein für das Umweltmedium Boden stärken"

Prof. Dr. Ingrid Kögel-Knabner (Astrid Eckert / Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) / dpa)

Schon in ihrer Kindheit in Oberfranken hat sie am liebsten in der Erde gegraben: Die Geo-Ökologin Ingrid Kögel-Knabner von der TU München ist nicht nur eine der weltweit meistzitierten Wissenschaftlerinnen ihrer Fachrichtung - sie erhält dieses Jahr auch den Umweltpreis für Bodenschutz.

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Banken-NetzwerkDie Finanzbranche soll grüner werden

Einige 50-Euro-Steine stecken in einem Blumentopf mit einer Sukkulente (picture alliance / dpa / Lehtikuva Marja Airio)

Viele Banken investieren ihr Geld weiter in fossile Energien und sehen im Klimaschutz eine Bedrohung. Nun haben sich die Bundesbank und viele weitere europäische Banken zu einem Netzwerk zusammengetan, um das Finanzsystem grüner zu machen. Denn die Nachfrage an nachhaltigem Investment ist groß.

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Hunde und KatzenBlut spenden für die Artgenossen

Husky "Sirius" beim Blutspenden in der Tierklinik der FU Berlin, 2013 (dpa / Stephanie Pilick)

Die Tierklinik der Freien Universität Berlin betreibt eine Blutspendestelle für Hunde und Katzen mitsamt Blutbank. Denn auch für Vierbeiner können Blutspenden erforderlich sein. Für Spendertiere gelten dabei strenge Auflagen. Dafür winken Leckerli und ein Sack Hundefutter für zuhause.

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Elektrotretroller im TÜV-TestE-Scooter haben Nachholbedarf bei Sicherheit und Datenschutz

Ein E-Tretroller der Verleihfirma "Tier" steht in der Innenstadt hinter einem abgestellten Fahrrad. (picture alliance / dpa / Martin Gerten)

Im Juni bekamen Elektrotretroller die Straßenzulassung. Seitdem werden Leihgeräte verschiedener Anbieter in vielen Städten genutzt. Wer sich einen solchen Flitzer kaufen möchte, sollte genau hinsehen. Der TÜV sieht Verbesserungsbedarf und macht Vorschläge zu Blinkern, Bremsen und Helmpflicht.

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WWF zu EU-Klimaneutralität "Die jetzigen Ziele reichen nicht"

Windräder im Nebel bei untergehender Sonne (imago stock&people / Florian Gärtner)

Der angekündigte grüne Deal der EU-Kommission sei ein großer Fortschritt für die künftige Arbeit, sagte die WWF-Klima- und Energieexpertin Imke Lübbeke im Dlf. Um Klimaneutralität in der EU zu erreichen, reichten die Bemühungen aber nicht aus. Zudem müsse das Ziel Klimaneutralität viel früher erreicht werden.

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LohnnebenleistungenRadleasing statt Auto

Blick  von oben auf geparkte Fahrräder. (imago images / PhotoAlto)

Beim Bikeleasing bieten Unternehmen ihren Mitarbeitern an, ein Fahrrad für sie zu leasen. Die Gebühr wird dann vom Gehalt abgezogen - und beide Seiten sparen dabei. So wird das Radfahren immer häufiger zum Gesprächsthema in Gehaltsverhandlungen.

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Blackbox FlakonUngesunde Duftstoffe in Parfums

Kosmetikprodukte von verschiedenen Herstellern in einem Regal in einer Douglas-Filiale in Dortmund (Bernd Thissen/dpa)

Immer wieder werden Schadstoffe in Parfums gefunden, die dort nicht hineingehören oder in der gefundenen Dosis die zulässigen Mengen überschreiten. Die Substanzen können problematisch für die menschliche Gesundheit sein, nicht nur für Allergiker.

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ElektroautosElektrobranche fordert mehr private Ladestationen

Ein E-Auto wird aufgeladen (dpa/Hendrik Schmidt)

Der Bundesverband Energie- und Wasserwirtschaft hält das Energienetz gut gewappnet für sehr viele Elektroautos. Wichtig sei nun ein Abbau der Hürden für private Ladestationen, etwa durch eine Änderung im Miet- und Eigentumsrecht.

Bundesbehörde BfRKeine Bedenken gegen Weißmacher in Lebensmitteln

Kaugummistreifen Copyright: xMEVx ALLMV58042005 Copyright xMEVx ALLMV58042005 (Imago | allOver-MEV)

Mit dem Farbstoff Titandioxid werden Süßwaren oder auch Kaugummi weißer gemacht. Frankreich will das Pigment nun aus dem Verkehr ziehen. Rainer Gürtler vom Bundesinstitut für Risikobewertung verwies im Dlf jedoch auf Studien, wonach es keine gesundheitlichen Bedenken dagegen gebe.

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CO2-EmissionenZertifikate oder Steuern - was nützt dem Klima mehr?

FOTOMONTAGE aus Autoauspuff, CO2-Nummernschild, Heizungszähler, Flugzeug mit Kondensstreifen und Klimaschutz-Schild und CO2-Verbotsschild. (imago / Christian Ohde)

Am 20. September will die Bundesregierung einen Plan für den Klimaschutz vorlegen. Der Ausstoß von Treibhausgasen soll teurer werden. Doch ob dies durch Steuern oder über den Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten umgesetzt wird, ist noch umstritten. Wodurch unterscheiden sich die Konzepte?

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Verkehrsclub schätzt E-Autos ein"Benziner und Diesel sind Auslaufmodelle"

"100 Prozent Charge" steht auf der Digitalanzeige eines Hybrid-Autos (dpa/Sebastian Gollnow)

Der ökologisch orientierte Autoclub VCD hat auf seiner jährlichen Auto-Umweltliste Modelle mit Elektromotor unter die Lupe genommen. Demnach rechneten sich E-Autos mit kleinem Akku, wenig Verbrauch und 50 bis 70 Kilometer Fahrleistung pro Tag am besten.

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Baden-Württemberg Mit Notfallplan Wald gegen Baumschäden

Ein Traktor steht in einem baden-württembergischen Wald neben gefällten Bäumen.  (picture alliance/dpa - Patrick Seeger/dpa)

Die Baden-Württembergischen Wälder haben unter den letzen Sommern gelitten. Deswegen hat Forstminister Peter Hauk (CDU) den sogenannten Notfallplan Wald ins Leben gerufen, um die Schäden zu bekämpfen. Der Finanzbedarf dafür läge bei jährlich 40 Millionen Euro.

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Solarthermie-KraftwerkSonnenpower aus der Negev-Wüste

Durch eine Rinne in der Solarthermie Kraftwerksanlage bei Ashalim in der israelischen Wüste Negev fährt ein Reinigungsfahrzeug, das die Spiegel putzt. (Tim Aßmann, ARD)

Umweltschädliche Kohlekraftwerke sind für Israels Stromversorgung noch unverzichtbar, sollen aber in ein paar Jahren vom Netz gehen. Das Land setzt auf Erdgas und Sonnenenergie. In der Negev-Wüste wurde nun ein riesiger Solarpark eröffnet. Das Besondere: Die Energie kann sogar gespeichert werden.

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Klimaschutz-ZieleUmwelt-Experte: Einheitlicher CO2-Preis ist wichtig

Braunkohlenkraftwerk von RWE , Braunkohlekraftwerk, Neurath in NRW | Verwendung weltweit (chromorange)

Mit einem CO2-Mindestpreis, der für alle Sektoren gilt, ließen sich im europäischen Emissionshandel die größten Emissionsreduktionen erreichen, sagte Ulf Sieberg vom Verein CO2-Abgabe im Dlf. Für die Bereiche Verkehr und Wärme seien jedoch weitere Maßnahmen notwendig.

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WeltwasserwocheEine schäumende Kloake quer durch Kenia

Die Wasserfälle im Nationalpark Fourteen Falls, Athi-Fluss, etwa 60 Kilometer vor Nairobi, der Hauptstadt von Kenia (Foto vom Oktober 2006).  (dpa / Andreas Gebert)

Der Athi ist der zweitlängste Fluss Kenias. Einst war er ein beliebtes Ausflugsziel, aber mittlerweile ist er durch Chemikalien und Abwässer stark verschmutzt. Dennoch leben viele Anrainer mit dem Wasser - das könnte der Grund für viele Erkrankungen sein.

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PestizidbelastungFranzösisches Dorf erlässt eigenmächtig Verbot

Ein Traktor spritzt in Thüringen auf einem Feld im Mai Pflanzenschutzmittel auf. (picture alliance / Klaus Nowottnick)

Glyphosat im Urin: Als Bewohner eines 600-Einwohner-Ortes in der Bretagne das feststellten, wurde der Bürgermeister aktiv. Er erließ eigenmächtig ein Verbot. Beim Ausbringen von Pestiziden gilt nun ein Sicherheitsabstand von 150 Metern zu Wohnhäusern. Doch ein Gericht widerspricht.

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Artenschutzkonferenz in Genf"Unglaublich viel erreicht"

Ein Karibische Riffhai (Carcharhinus perezi) schwimmt über ein Korallenriff, Grand Bahama, Bahamas, Mittelamerika (Imago)

Die Artenschutzkonferenz in Genf bewertet "Pro Wildlife"-Gründerin Sandra Altherr als erfolgreich. Für Elefanten und Giraffen, aber auch für kleinere Tiere sei viel erreicht worden, sagte sie im Dlf. Trotz ihrer Bedeutung für die Fischerei würden etwa immer mehr Hai-Arten unter Schutz gestellt.

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KatzenhaarallergieImpfung soll Tiere für Menschen verträglich machen

Vier kleine Katzen in einem Garten (picture alliance/dpa/Patrick Pleul)

Schweizer Forscher machen allergiegeplagten Katzenliebhabern Hoffnung. Die Wissenschaftler entwickeln einen Impfstoff gegen die Katzenhaarallergie. Gespritzt werden soll er jedoch nicht den Menschen, sondern den Tieren. Erste Versuche liefen erfolgreich.

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