Umwelt und Verbraucher 

Müll in der Coronakrise"Einwegverpackungen sind durch die Decke geschossen"

Leere Speise-Verpackungen stapeln sich im Nordstadtpark in Kassel auf einem Mülleimer.  (picture alliance / dpa / Uwe Zucchi)

Verbraucher sind verunsichert, Gastronomen müssen außer Haus verkaufen. Der Corona bedingte Verpackungsmüll werde zu einem Umweltproblem, sagte Thomas Fischer von der Deutschen Umwelthilfe im Dlf. Er plädiert für ein Mehrwegsystem mit Pfand, um Müll zu vermeiden. Das sei hygienisch einwandfrei möglich.

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Maßnahmen gegen die Coronakrise"Es fehlt der ökologische Wumms"

Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (dpa/Kay Nietfeld)

Das Konjunkturpaket der Bundesregierung zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise ist nach Ansicht der Ökonomin Claudia Kemfert zu wenig ökologisch. Zwar gäbe es gute Ansätze, doch es sei in bestimmten Bereichen Potenzial nicht genutzt worden - auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen.

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Corona-Konjunkturpaket"Gesundheitsschutz und -förderung mitdenken"

Mann markiert einen temporären Radverkehrsstreifen auf dem Kottbusser Damm in Berlin  (dpa/Jörg Carstensen)

Wirtschaftshilfen zur Bewältigung der Coronakrise nutzen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern – das fordert die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit. Dies sei etwa bei der Stadtplanung möglich, erläuterte deren stellvertretende Vorsitzende Sylvia Hartmann im Dlf.

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Zustand der deutschen Wälder"Der Eindruck von Herbststimmung"

Die Sonne strahlt durch Bäume in einem Waldstück. (imago/A. Friedrichs)

Auch dieses Frühjahr sei wieder viel zu warm und trocken für die Bäume in Deutschland gewesen, sagte der Forstwirt Ingolf Profft im Dlf. Um Wälder für die Zukunft zu wappnen, müssten viele Baumarten eingebracht und auf Kahlschläge verzichtet werden. Kleine Bäume sollten im Schutz der alten Bäume anwachsen.

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Bus und Bahn in Coronazeiten"ÖPNV steckt in erheblichen Finanzproblemen"

Ein leeres Abteil eines Regionalzuges.  (dpa / picture alliance / dpa-Zentralbild / Reinhard Kaufhold)

Aus Angst vor Ansteckung bleiben viele Busse und Bahnen in der Coronakrise leer. Dabei unternehmen die Verkehrsbetriebe viel, um Ansteckungen der Fahrgäste zu vermeiden, sagte Verkehrswissenschaftler Klaus-Martin Melzer im Dlf. Doch das ist teuer – ein Rettungspaket für den ÖPNV sei nötig.

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EU-LandwirtschaftspolitikGreenpeace: Geld für Leistungen statt für Fläche zahlen

Frisch gepflügter brauner Ackerboden bei Lauenau mit Bäumen hinter dem Feld und einem Blick Richtung Süntel, 11.10.2015 (picture alliance / Michael Narten)

Die EU müsse bei der Förderung der Landwirtschaft umdenken, forderte Greenpeace-Experte Martin Hofstetter im Dlf. Viel Geld fließe derzeit an Ackerbaubetriebe, die möglichst viel Fläche bewirtschaften wollten. Statt dessen sollte gezielter anhand von Umweltkriterien gefördert werden.

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CO2-Abdruck von LebensmittelnWie wir uns klimafreundlicher ernähren können

Aufnahme eines Medium Rare Steak  (www.imago-images.de)

Fleisch habe die höchste CO2-Belastung, sagte Guido Reinhardt vom Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg im Dlf zu seiner Studie über den ökologischen Fußabdruck von Lebensmitteln. Regionale Produkte haben aber nicht unbedingt eine bessere Klimabilanz.

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Urlaub in CoronazeitenJugendherbergen rechnen mit Familien und Individualreisenden

Fahne des Deutschen Jugend Herbergswerks vor der Jugendherberge im Ostseebad Binz auf der Insel Rügen (dpa/Stefan Sauer)

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Jugendherbergswerks, Julian Schmitz, geht davon aus, dass trotz Coronakrise bis Mitte Juni wieder ungefähr 160 Häuser geöffnet haben werden. Dazu sei ein Hygienekonzept entwickelt worden, sagte er im Dlf. Stornierungen würde kundenfreundlich gehandhabt.

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SpreewaldStörche finden immer weniger Frösche

Ein Weißstorch zusammen mit einem Pony auf einer Wiese (dpa / Patrick Pleul)

Die Artenvielfalt im Spreewald südlich von Berlin ist laut einer Erhebung des Naturschutzbunds Deutschland (NABU) zufolge in großer Gefahr. Manche Arten seien um 90 Prozent zurückgegangen. Besonders Weißstörche finden immer weniger Futter. Und das liegt nicht nur an der anhaltenden Trockenheit.

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Artgerechte TierhaltungWeniger Stress auf dem Weg zum Schlachthof

21.01.2019, Hessen, Witzenhausen: Ein Rind steckt in der Durchtriebfalle der mobilen Schlachteinheit, die auf Gut Fahrenbach vorgestellt wurde. Die neue, in Hessen entwickelte Methode erlaubt die Schlachtung von Rindern ohne Tiertransporte und damit ohne zusätzlichen Stress für die Tiere. Dabei kommt der Schlachter mit einem eigens dafür entwickelten Schlachtanhänger auf den Hof. (picture alliance / Uwe Zucchi)

Immer mehr deutsche Klein-Rinderzüchter lassen ihre Tiere auf dem eigenen Hof schlachten - nicht zuletzt um ihnen den Stress des Transports zum Schlachthof zu ersparen. Zentral dabei: der Einsatz mobiler Schlachtanlagen.

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Bürgerbeteiligung und Corona "Einen direkten Austausch gibt es nicht mehr"

Baukräne in Berlin recken sich in den blauen Himmel. (chromorange)

Bürger haben das Recht, gegen Großbauprojekte Einwände vorzubringen und sich vor Ort mit Investoren und Bauherren auszutauschen. Diese Termine mit bis zu 50 Teilnehmenden sollen wegen der Coronakrise nur noch online stattfinden. Juliane Dickel vom BUND hält das für eine unnötige Einschränkung.

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Fleischbetriebe in den USANotschlachtungen für die Tonne

04.02.2019, Niedersachsen, Garrel: Halbierte Schweine hängen im Schlachthof Böseler-Goldschmaus während des Besuchs des Ministerpräsidenten von Niedersachsen an den Haken. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa | Verwendung weltweit (dpa)

In den USA hat Präsident Donald Trump die Wiedereröffnung der Schlachtbetriebe per Dekret verfügt - trotz Corona und ohne Änderungen der Arbeitsbedingungen. Denn in den Ställen stauen sich mittlerweile die Schweine. Jetzt wird massenhaft notgeschlachtet und entsorgt.

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Personalmangel und Coronakrise"Lebensmittelkontrollen bedeuten aktiven Gesundheitsschutz"

Eine Auszubildende zur Lebensmitteltechnikerin überprüft am 30.07.2019 in einem Gruken-Werk in Schweinfurt das Vakuum innerhalb der Gläser mit Gewürzgurcken  (picture alliance/dpa-tmn/Nicolas Armer)

Durch die Corona-Pandemie liege der größte Teil der Lebensmittelkontrollen brach, sagte Martin Rücker, Geschäftsführer von Foodwatch, im Dlf. Er forderte mehr Personal - auch unabhängig von der Coronakrise. Denn Lebensmittelkontrollen seien genauso systemrelevant wie die Lebensmittelproduktion.

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Fleischindustrie und Gesundheit"Die Bundesregierung hat der Fleischindustrie Extrawürste gebraten"

Frisch geschlachtete Schweine hängen im Kühlhaus eines Schlachtbetriebes an der Reihe an Haken. (imago / Daniel Schvarcz)

Die Schlachthöfe dürften derzeit unter den Augen der Behörden Menschen und Tiere ausbeuten, sagte Reinhild Benning von Germanwatch.de im Dlf. Das gehe einher mit höheren Risiken etwa für Antibiotika-Resistenzen oder auch Corona-Infektionen. Gebraucht würden endlich Reglungen für eine nachhaltige Fleischproduktion.

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Steigender Meeresspiegel"Das ist ein Wettlauf gegen die Zeit geworden"

Eisberg bei Nacht in der Antarktis (imago stock&people)

Wissenschaftler warnen in einer neuen Studie davor, dass der globale mittlere Anstieg des Meeresspiegels bis zum Jahr 2100 über einen Meter betragen könnte. Besonders die Instabilität der großen Eismassen auf Grönland und der Antarktis könnten dazu beitragen, sagte Stefan Rahmstorf, Co-Autor der Studie, im Dlf.

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LuftverschmutzungCorona-Shutdown sorgt für niedrigere Abgaswerte

Ein Passivsammler für Stickstoffdioxid (von links nach rechts), ein Einlass für Feinstaubproben, ein Einlass für einen automatischen Staubanalysator und ein Passivsammler für Ammoniak stehen auf der Luftmessstelle "Stuttgart am Neckartor". (picture alliance / Sebastian Gollnow)

Auch wenn einige Schadstoffmessstationen trotz des geringeren Verkehrsaufkommens in der Coronakrise erhöhte Stickoxid-Belastungen gemessen haben, ist die Belastung insgesamt in Deutschlands Städten deutlich gesunken. Das zeigt eine Recherche des ARD-Magazins "Kontraste".

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Sommerurlaub während der Corona-Pandemie"Versuchen, möglichst wenig anzuzahlen"

Ein Passagier ein einem sonst leeren Flughafen Tegel mit Munschutzmaske in Berlin am 19. Maerz 2020. (imago / Emmanuele Contini)

Rechtsanwalt Arndt Kempgens rät bei zukünftigen Reisen genau in die Reisekataloge zu schauen. Denn die könnten aufgrund der Corona-Pandemie nicht mehr zutreffen. Allerdings müssten Reiseanbieter ihre Prospekte, Websites und Verträge auch anpassen, sagte er im Dlf. Denn sonst könnte es teuer werden.

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Industriechemikalien PFASStreit um Gesundheitsgefahr im US-Trinkwasser

Symbolfoto: Wasser fliesst aus einem Wasserhahn in ein Glas. (Thomas Trutschel / imago)

Das US-Trinkwasser ist vielerorts mit PFAS belastet. Diese Gruppe von Industriechemikalien kann unter anderem Krebs auslösen. Die US-Umweltschutzbehörde EPA fordert deshalb einen gesetzlichen Grenzwert. Die Zeit drängt, denn das PFAS im Trinkwasser könnte auch Folgen für COVID-19-Patienten haben.

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Hohe StickoxidwerteNeuer Streit über Fahrverbote in Stuttgart

Stuttgart: Eine Anzeige weist auf ein Fahrverbot für Euro 5-Dieselautos auf Abschnitten der B14 und B27 hin. Zum Jahreswechsel wird das Fahrverbot für Dieselautos in der baden-württembergischen Landeshauptstadt ausgeweitet.  (dpa / Marijan Murat)

In Stuttgart wird über weitere Diesel-Fahrverbote gestritten. So soll dieses Verbot auf den Talkessel und mehrere Stadtteile ausgeweitet werden. Jetzt hat ein Ingenieur aber offenbar festgestellt, Diesel-Fahrzeuge seien gar nicht die Hauptverursacher von hohen Stickstoffdioxid-Werten in der Stadt.

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EU-Agrarreform "Gemeinwohlorientierte Agrarpolitik nicht in Frage stellen"

Ökologische Landwirtschaft in Lünen, Kreis Unna: Biospargel wird mit Erntehelfern bearbeitet, April 2020 (imago / Cord)

Die Reformvorschläge für eine nachhaltige EU-Agrarpolitik sollten trotz des Shutdowns nicht auf die lange Bank geschoben werden, sagte Agrarwissenschaftler Friedhelm Taube im Dlf. Landwirte, die effizient und umweltschonend produzierten, sollten dafür künftig mehr EU-Mittel erhalten.

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Rätselhaftes MassensterbenTausende Blaumeisen verenden an unbekanntem Erreger

Eine Blaumeise (Cyanistes caeruleus) in einem Garten in Sieversdorf (Brandenburg). Vom 8. bis 10. Januar 2016 findet zum sechsten Mal die bundesweite "Stunde der Wintervögel" statt, zu der der Naturschutzbund Deutschland (NABU) aufgerufen hat. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Seit März sterben in Mitteldeutschland ungewöhnlich viele Blaumeisen. Mehr als 10.000 Hinweise auf tote Tiere sind bisher beim Naturschutzbund (NABU) eingegangen. Eindeutige Laborergebnisse liegen noch nicht vor, Ornithologen haben aber einen Verdacht, was das Massensterben ausgelöst haben könnte.

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Folgen der TrockenheitWenn die Borkenkäfer wieder ausschwärmen

Larvennest von Borkenkäfern unter der Baumrinde (pictrue alliance / dpa / Keystone / Urs Flueeler)

Nicht nur in sächsischen Wäldern fehlt es derzeit an Wasser. Forstwirte überwachen den Feind der Nadelbäume, den Borkenkäfer, mit Fallen, die mit Duftstoffen präpariert sind. Denn wenn in einem Jahr ein Baum befallen ist, können es im Jahr drauf schon 400 sein, fürchtet Sachsens Forstminister.

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Lehren aus der CoronakriseEuropaweiter Aufruf zum nachhaltigen Umdenken

Frankreichs Präsident Macron bei einer Fernsehansprache (imago / Hans Lucas)

Ein breites Bündnis aus Politik, Wirtschaft und NGOs in Europa fordert ein "neues Wohlstandsmodell" unter grünem Vorzeichen. Die von der Corona-Pandemie ausgelöste Wirtschaftskrise biete Gelegenheit zu einer Zäsur. Auch Präsident Emmanuel Macron mahnte an, sich neu zu erfinden.

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Leopoldina-Studienautor zum Coronavirus"Das wird nicht die letzte Krise dieser Art sein"

Ein Junge steht vor einer zerstörter Regenwaldfläche.  Laut dem Artenschutz-Bericht der UN wurden zwischen 1980 und 2000 in den Tropen 100 Millionen Hektar Regenwald zerstört. Dieser wird eigentlich als Kohlenstoffspeicher der Erde gebraucht. (dpa / picture-alliance / I.R.Lloyd/ Wildlife )

Die Coronakrise wurde nach Ansicht des Wissenschaftshistorikers Jürgen Renn vom Menschen verursacht. Viren kämen immer häufiger vor, auch weil Lebensräume begrenzt würden, sagte der Mitautor der aktuellen Leopoldina-Studie zum Coronavirus im Dlf. Er fordert eine weniger naturzerstörende Wirtschaft.

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Landwirtschaft auf WasserDer schwimmende Kuhstall

Eine Kuh im schwimmenden Rinderstall im Hafen von Rotterdam (picture alliance / AP Photo / Mike Corder)

Die Idee soll Landwirtschaft nachhaltiger machen: In den Niederlanden betreibt eine Bauernfamilie eine schwimmende Farm, um das Klima zu entlasten. 34 Kühe haben ein Zuhause in einem ehemaligen Hafenbecken gefunden.

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Digitalisierte GesundheitMedizinische Versorgungsdaten: Wer erhält Zugang?

Tabletten in einer Plastikbox mit vier Fächern (imago images / Rene Traut)

Diagnosen, Medikamentenrezepte und Therapieanweisungen: All diese Patientendaten sollen – so will es das neue DigitaleVersorgung‐Gesetz – künftig an ein Forschungsdatenzentrum weitergegeben werden. Datenschützer kritisieren, dass die Daten dabei nicht anonymisiert werden.

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Trennungskinder in CoronazeitenWenn der Umgang verweigert wird

Schattenriss , Eltern mit Kind. Das Kind ist in der Mitte und wird an beiden Armen von jeweils einem Elternteil gehalten (imago/photothek)

Wo Eltern nach einer Trennung Kinder abwechselnd betreuen, stellt sich angesichts der Corona-Maßnahmen die Frage: Wird das Umgangsrecht weiterhin gewährt – auch dann, wenn die Eltern in unterschiedlichen Bundesländern leben? Und was gilt, wenn der Unterhalt nicht mehr bezahlt werden kann?

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Digitalisierte GesundheitImplantateregister: Datenbanksammlung ohne Widerspruchsrecht

Modell eines künstlichen Kniegelenks  (imago/Garcia)

Im neuen Implantateregister sollen eingesetzte Prothesen, Implantate und Stents erfasst werden, um deren Sicherheit und Qualität zu verbessern. Den Patienten wird kein Widerspruchsrecht gegen die Verarbeitung ihrer Daten eingeräumt. Kritiker warnen vor Datenschutzlücken und illegalem Datenhandel.

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Digitalisierte GesundheitElektronische Patientenakte: Selbstbestimmung häppchenweise

Digitale Patientenakte, Gesundheitskarte, Vivy-App (Symbolfoto) (imago / Christian Ohde)

Die elektronische Patientenakte kommt: Die Bundesregierung hat den parlamentarischen Weg für deren Einführung freigemacht. Start ist der 1. Januar 2021. Doch Patienten können dann erst einmal nicht bestimmen, welche ihrer Daten unterschiedliche Fachärzte und Therapeuten sehen dürfen.

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WWF-Analyse"Eine intakte Natur ist ein Bollwerk gegen Pandemien"

Geier vor der Silhouette des Sojaproduzenten Cargill in Uberlandia in der brasilianischen Provinz Minas Gerais (imago / imagebroker)

Wenn wir Ökosysteme stören, etwa durch die Abholzung von Wäldern, erhöhe sich die Gefahr von Zoonosen, sagte Arnulf Köhncke von der Umweltschutzorgansiation WWF im Dlf. Diese führten dann zu Pandemien. Deutschland müsse eine Vorreiterrolle bei der Schaffung von Gesetzen zum Schutz der Ökosysteme übernehmen.

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Corona-Hilfe für Bedürftige"Schnelle Hilfe in Form von Geldleistungen"

Das Bild zeigt ein Graffiti in Berlin, das die Hartz-IV-Gesetze kritisiert. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Hartz-IV-Empfängern würden durch die Corona-Pandemie erhöhte Bedarfe entstehen, beschreibt Joachim Rock vom Paritätischen Wohlfahrtsverband im Dlf. Dem müsse mit einer schnellen Geldhilfe Rechnung getragen werden – dafür zeichne sich eine breite Koalition ab.

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Bioeier-ProduktionNicht immer so ökologisch wie gedacht

Frische braune Hühnereier in einem Korb, Freilandeier, Bio, Bioeier, (dpa/picture alliance/Bildagentur-online/)

Die Nachfrage nach Eiern aus ökologischer Haltung von Legehennen ist gestiegen. In Deutschland werden zwölf Prozent aller Eier biologisch erzeugt. Doch es gibt je nach Biosiegel deutliche Unterschiede bei der Produktion, kritisieren Tierschützer. So ist Massentierhaltung auch unter Biokriterien erlaubt.

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Klimakonferenz wird verschobenCorona-Pandemie bremst Gipfel in Glasgow aus

Die Leitung der Klimakonferenz in Madrid 2019 (Ricardo Rubio/Europa Press/dpa)

Die Corona-Pandemie wirft auch den Fahrplan der internationalen Klimadiplomatie über den Haufen. Der Klimagipfel im schottischen Glasgow kann im November nicht stattfinden – und das obwohl Großbritannien zu den Vorreitern im internationalen Klimaschutz gehört.

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Profit mit der Angst vor CoronaFalsche Corona-Tester und Fake-Shops

Älterer Herr arbeitet an einem Laptop. (Hans Wiedl/dpa-Zentralbild)

Viele Menschen haben Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus und versuchen, sich möglichst gut auszustatten. Betrüger versuchen, aus dieser Angst Profit zu schlagen. Die Verbraucherzentralen warnen nun vor den neuen Formen der Abzocke in Zeiten der Coronakrise.

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Besuchssperren in Heimen wegen Coronavirus"Viele Angehörige befürchten einen Schub in der Demenz"

Alte Menschen mit Rollstuhl und Rollator in einem Pflegeheim (picture alliance / dpa / Jonas Güttler)

Für Bewohner von Pflegeheimen sei es bitter, wegen der Coronakrise keinen Besuch mehr zu bekommen, sagte Ulrike Kempchen vom BIVA-Pflegeschutzbund im Dlf. Besuchsverbote seien rechtens, allerdings gehe es um Verhältnismäßigkeit, um kreative Problemlösungen - und um genug Personal dafür.

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Datenschutz und Corona-Apps"Vieles unseriös oder betrügerisch"

Eine Frau hält ein Smartphone in den Händen (imago images / Westend61)

Eine App, die vor dem Coronavirus schützt, ein Programm, das Infizierte live trackt: Viele der aktuell angebotenen Anwendungen würden private Daten auslesen oder sammeln, sagte Martin Meingast von der Initiative "Deutschland sicher im Netz" im Dlf. Vor einer Installation sollte man diese genau prüfen.

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Bauern und CoronaProtest gegen die anstehende Düngeverordnung

Ein Bauer bringt mit einem Traktor Gülle auf ein Feld. (picture alliance / Bildagentur-online / McPhoto)

Die Landwirte-Lobby "Land schafft Verbindung" (LsV) deutet zur anstehenden Verabschiedung der Düngeverordnung einen Produktionsstreik an. Keine gute Idee in Zeiten des Coronavirus, finden die Agrarunternehmer und Bauernlobbyisten von DBV und AbL.

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Häusliche Pflege in der CoronakriseWegfall ausländischer Pflegekräfte befürchtet

Es sind die Beine eines älteren Menschen, der einen Rollator schiebt zu sehen. Begleitet wird dieser Mensch von einer anderen Person. (picture-alliance/dpa//Christophe Gateau)

Immer mehr ausländische Pflegekräfte reisen wegen der Coronakrise vorzeitig ab, warnt Frederic Seebohm vom Verband für häusliche Betreuung und Pflege. Wenn sich dies fortsetze, könnten nach Ostern bis zu 200.000 Familien alte und kranke Menschen zu Hause nicht mehr versorgt sein.

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CoronavirusWissenschaftler erforschen Gefährdung von Tieren

Kühe auf einer Weide schauen neugierig (imago / imagebroker / theissen)

Landwirte und Haustierhalter beschäftigt die Frage, ob auch ihre Tiere mit dem Coronavirus infiziert werden oder als Virusüberträger gefährlich für den Menschen werden können. Wissenschaftler haben nun mit Tierversuchen begonnen, diesen Fragen auf den Grund zu gehen.

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Manipulierte AbgaswerteVW verschickt Angebote an Betroffene

Das Volkswagen-Logo blitzt in der australischen Sonne. (imago/Lukas Coch)

Der Volkswagen-Konzern verschickt ab dieser Woche 250.000 Briefe. Adressat: Geschädigte Dieselkunden, die sich an einer Musterfeststellungsklage auf Schadenersatz beteiligt haben. Die Angebote gehen nun raus. Doch sie unterscheiden sich.

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HomeofficeKlare Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit sind wichtig

Ein Mann arbeitet zuhause am Computer (imago / Westend61)

Die Corona-Pandemie wälzt die Arbeitswelt um: Viele Menschen arbeiten ab sofort zuhause. Wie gelingt erfolgreiches Arbeiten im Homeoffice? Josephine Hofmann vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation rät zu klarer Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben.

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Donau-Oder-Elbe-Kanal„Geldverschwendung und Naturzerstörung“

Das Foto zeigt einen Schwarzstorch. Er jagt in einem Bach nach Fischen. (picture-alliance / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert)

Ein Kanal soll Donau, Oder und Elbe verbinden. Dafür würden auch Flüsse umgebaut - das würde zum Absterben von Feuchtgebieten an deren Rändern führen, sagte Olaf Bandt vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Dlf. Auch streng geschützte Arten wie Weißstorch und Rotmilan würden gefährdet.

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Coronavirus Jede Form von Hilfe ist besser als keine Nachbarschaftshilfe

Mehrere Zeitungen stecken in Briefkästen im Flur eines Mehrfamilienhauses (dpa/ Soeren Stache)

Eine Nachricht in den Briefkasten werfen, auf einander zugehen, nachfragen: Das empfiehlt Gabriele Schlimper vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin unter Nachbarn. Es brauche das aktive Hinschauen aller, sagt sie im Dlf. Professionelle ambulante Pflegedienste seien jetzt sehr gefordert.

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Feinstaubbelastung in StädtenSmarte Bäume sollen Luft reinigen

Luft-Messstation des Landesamt für Natur Umwelt und Verbraucherschutz NRW, an der Kardinal-Gahlen Straße in Duisburg (imago stock&people / Jochen Tack)

Wenn es immer wärmer wird in Deutschland, schadet das vielen Baumarten: Linden, Buchen oder Eichen kommen mit dem Klima nicht mehr klar. Allerdings arbeiten Experten längst an Alternativen. In Berlin hat ein Startup-Unternehmen einen künstlichen Baum vorgestellt.

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ItalienurlaubReiserechtler: Bei Pauschalreisen "kostenfrei zurücktreten"

Touristen gehen mit Mundschutz bekleidet und einem Regenschirm über die Piazza del Duomo vor dem Mailänder Dom.  (LaPresse via ZUMA Press)

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus rät das Robert-Koch-Institut von Reisen nach Italien ab. Der Reiserechtler Kay Rodrega sagt im Dlf, die Beschränkung der Reisefreiheit berechtige dazu, bei Pauschalreisen "vom Vertrag kostenfrei zurückzutreten." Bei Individualreisen sehe es anders aus.

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Weltbank & Ölförderprojekte"Das ist ein klarer Fall von Interessenskonflikt"

Das Logo der World Bank, aufgenommen am Sonntag (01.11.2009) in Washington. Foto: Rainer Jensen dpa +++(c) dpa - Report+++ | Verwendung weltweit (dpa)

Die Weltbank wollte nach 2019 nicht mehr in Ölförderprojekte investieren. Nun fließen aber mehr als 50 Millionen Dollar über ein Beratungsunternehmen in ein Ölfeld vor der Atlantikküste Guyanas in Südamerika. Moritz Schröder-Therre von der NGO Urgewald kritisiert im Dlf den neuen Weltbank-Präsidenten scharf.

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Animal Hoarding nimmt zuWenn Tiere sammeln zur Sucht wird

Ein Mann sitzt mit Katzen auf dem Arm und auf dem Schoß sowie umgeben von zwei Duzend Katzen draußen auf dem Boden. (imago stock&people)

Massenhaft Katzen, Hunde, Vögel, Schafe oder Pferde: Das krankhafte "Horten" von Tieren in einem Haushalt ist oft mit viel Leid verbunden. Die Halter sind überfordert und können den Bedürfnissen der Tiere nicht gerecht werden. Und die Fälle nehmen in den letzten Jahren stetig zu.

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Autos, Flugzeuge, Züge und IndustrieJeder Fünfte in Europa leidet unter Lärm

Dicht an dicht stehen Fahrzeuge auf einer Straße in Berlin. (Picture Alliance / dpa / Paul Zinken)

Vor allem der Straßenverkehr sorgt in Europa für Lärm. Das hat Folgen für die Gesundheit der Menschen: Jedes Jahr gebe es 12.000 vorzeitige Todesfälle durch Lärm, so das Ergebnis einer Studie der EU-Umweltagentur. Trotz Bemühungen werde es nicht leiser - eher im Gegenteil.

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Tag des Artenschutzes"Der Wandel bei den Arten passiert eher unbemerkt"

Biene bestäubt eine Blüte (imago / Chromorange)

Der Klimawandel sei in der öffentlichen Wahrnehmung sehr viel präsenter als der Artenschutz, sagte Günter Mitlacher von der Umweltschutzorganisation WWF im Dlf. Der Verlust der Natur könne nicht so plakativ wie der Klimawandel dargestellt werden. Doch könne beides nur zusammen gelöst werden.

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Aktien und Coronavirus-Pandemie„Wer langfristigen Horizont hat, bleibt dabei“

Miniaturfiguren stehen vor einer Börsenkurve (picture-alliance/dpa/Mascha Brichta )

Das neue Coronavirus breitet sich aus, die Börsen sind im Minus – wie sollten sich Anleger verhalten? Wer das Geld bis Ende März brauche, der sollte jetzt auch verkaufen, sagt Hermann-Josef Tenhagen von Finanztip im Dlf. Allerdings: Aktien seien eher eine langfristige Geldanlage.

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Virenschutz und Handhygiene "Grundsätzlich reicht das Händewaschen"

Eine Person hält eine große blaue Flasche Desinfektionsmittel in den Händen und kippt die Flüssigkeit in die linke Hand.  (imago / Max Rühle)

Zum Schutz vor Viren reiche in der Regel das gründliche Händewaschen, meint Dr. Jürgen Gebel vom Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit. Unterwegs oder am Arbeitsplatz könne aber eine Hände-Desinfektion zum zusätzlichen Schutz eingesetzt werden. Doch nicht alle Desinfektionsmittel seien gleichsam wirksam.

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