"Grünes Band"
Umweltgroßprojekt im Dreiländereck Bayern, Sachsen und Thüringen gestartet

Bayern, Sachsen und Thüringen haben ihr gemeinsames Naturschutzprojekt "Grünes Band" offiziell gestartet.

    Ein Schild im Wald mit der Aufschrift "FRANKENWALD Steigla Grünes Band" ist an einem Baum befestigt.
    Bayern, Sachsen und Thüringen haben ihr gemeinsames Naturschutzprojekt "Grünes Band" offiziell gestartet. (picture alliance / imageBROKER / Marco Bunk)
    Das Gebiet ist Teil des rund 1.400 Kilometer langen Biotopverbunds an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Der Planungsraum namens "Dreiländereck" beinhaltet einen 95 Kilometer langen Teilabschnitt und damit sieben Prozent seiner Gesamtlänge. Bis 2028 soll ein Managementplan für dessen Schutz und Erhalt entwickelt werden.
    Der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Bayern, Geilhufe, warb für die Ernennung des "Grünen Bandes" zur weltweit ersten kombinierten Natur- und Kulturerbestätte der Unesco. Natur und Geschichte gehörten hier zusammen. Es sei eine einzigartige Erinnerungslandschaft und ein lebendiges Symbol für Frieden, Freiheit und Demokratie.
    Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.