
Der SPD-Politiker sagte im ARD-Fernsehen, der Staat könne nicht alle Probleme finanziell lösen. Die Unternehmen müssten vielmehr alles daran setzen, klimafreundlichere Alternativen zum Kerosin zu nutzen. Besonders bei der Lufthansa gebe es noch "viel Luft" beim Umstieg auf nachhaltigere Kraftstoffe, sagte Schneider.
Der Grünen-Politiker Nouripour kritisierte, ebenfalls im ARD-Fernsehen, die Bundesregierung agiere in der Krise zu langsam. Es brauche deutsche und europäische Initiativen sowie Gespräche mit anderen betroffenen Ländern, die zur weltweiten Versorgung mit Kerosin den Austausch suchten. Nouripour bezog sich auch auf Aussagen von Bundeswirtschaftsministerin Reiche. Die CDU-Politikerin hatte in dieser Woche bekräftigt, dass die Versorgung mit Kerosin in Deutschland gesichert sei.
Diese Nachricht wurde am 27.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
