Petersberger Klimadialog
Umweltminister Schneider fordert weltweite Bemühungen

Zum Auftakt des Petersberger Klimadialogs in Berlin hat Bundesumweltminister Schneider größere Anstrengungen auf diesem Gebiet angemahnt.

    Berlin: Carsten Schneider (SPD), Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, spricht beim 17. Petersberger Klimadialog.
    Bundesumweltminister Schneider spricht auf dem 17. Petersberger Klimadialog. (Kay Nietfeld/dpa)
    Bei Klimaschutz und der Energiewende müsse man einen Schritt zulegen, sagte der SPD-Politiker zur Eröffnung der internationalen Konferenz. Das Festhalten an Öl und Gas berge unkalkulierbare Risiken, warnte er mit Blick auf die aktuelle Rohstoff-Krise durch den Iran-Krieg. Die Umstellung auf erneuerbare Energien koste Geld, doch wäre es noch teurer, nicht zu handeln. Dieser Prozess müsse in der Wirtschaft weltweit vorangetrieben werden.
    Am Petersberger Klimadialog nehmen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 30 Staaten teil. Das Treffen dient unter anderem der Vorbereitung der UNO-Weltklimakonferenz, die Ende des Jahres in der Türkei stattfindet. Der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen dürfte bei den Beratungen im Mittelpunkt stehen. Gespräche über einen Fahrplan dafür waren bei der letzten Weltklimakonferenz in Brasilien ins Stocken geraten.
    Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.