Frankreich
Umweltminister Schneider (SPD) erteilt Mini-Akw vor Gipfeltreffen zu Kernenergie Absage

Bundesumweltminister Schneider hat es strikt abgelehnt, in Deutschland neue Atomkraftwerke zu bauen.

    Wärmebild: Wasserdampf steigt aus dem Kühlturm im Kernkraftwerk Neckarwestheim.
    "Atomkraftwerke sind ein Holzweg", sagt Bundesumweltminister Schneider (SPD). (picture alliance / imagebroker / Arnulf Hettrich)
    Das sei ein Holzweg, sagte der SPD-Politiker im RBB-Hörfunk. Deutschland sei schon sehr weit beim Ausbau erneuerbarer Energien. Diese seien sauberer, billiger und auch sicherer als Atomkraft. Auch sogenannten Mini-Atomkraftwerken erteilte er eine klare Absage. Sie seien nicht sicherer als herkömmliche Anlagen und durch die geringere Leistung noch weniger effizient.
    Auf Einladung des französischen Präsidenten Macron beraten heute Vertreter von etwa 30 Staaten in der Nähe von Paris über den Ausbau der Atomenergie. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen will zur Eröffnung des Gipfels über die künftige Strategie der Europäischen Kommission für den Einsatz von Mini-Atomkraftwerken reden. Sie sollen dabei helfen, Klimaneutralität zu erreichen. Die kleinen modularen Reaktoren haben eine deutlich geringere Leistung als herkömmliche Anlagen und ihre Komponenten werden in Serie gefertigt.
    Diese Nachricht wurde am 10.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.