Debatte um Hitzeschutz
Umweltminister Schneider, SPD, fordert Länder und Kommunen auf, Sondervermögen etwa für Grünen-Vorschlag von solarbetriebenen Klimaanlagen zu nutzen

In der Debatte über einen wirksamen Hitzeschutz hat Bundesumweltminister Schneider die Länder und Kommunen aufgefordert, das Sondervermögen zu nutzen.

    Carsten Schneider (SPD), Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, schaut in die Kamera.
    Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) (picture alliance / dpa / Elisa Schu)
    Im Deutschlandfunk sagte der SPD-Politiker, sie hätten dafür 100 Milliarden Euro für Infrastruktur und Klimaneutralität zur Verfügung gestellt bekommen und könnten diese frei investieren. Das Geld sei ausreichend, auch um etwa die Forderung der Grünen umzusetzen, öffentliche Gebäude wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kitas mit solarstrombetriebenen Klimaanlagen auszustatten. Dafür hatte etwa Grünen-Fraktionschefin Dröge plädiert. Neben solchen Anpassungsmaßnahmen an höhere Temperaturen verwies sie im Deutschlandfunk auch auf die Bedeutung eines aktiven Klimaschutzes, der Treibhausgasemissionen senke.
    Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation rief alle europäischen Länder zu mehr Vorsorge auf. Auf der Plattform X schrieb Tedros, Wohnungen, Arbeitsplätze und Schulen seien nicht auf extreme Temperaturen ausgelegt.
    Diese Nachricht wurde am 29.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.