
Der Bund sei unterstützend tätig, sagte der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. Zu Forderungen nach einem besseren Schutz von Krankenhäusern und Pflegeheimen verwies er auf das Sonderprogramm in Höhe von 100 Milliarden Euro. Er finde, dass damit genug Geld zur Verfügung stehe, meinte Schneider.
Die Linken-Vorsitzende Schwerdtner kritisierte, kaum jemand in den Regierungen in Bund und Ländern sei auf den Hitzesommer ausreichend vorbereitet gewesen. Um sich für künftige Ereignisse zu rüsten, müssten die Investitionen in den Nahverkehr erhöht werden, damit die Bahnen trotz großer Hitze fahren könnten. Zudem müssten Hitzepläne für Schulen und andere Einrichtungen Vorrang haben. Der Grünen-Vorsitzende Banaszak warf der Bundesregierung Untätigkeit vor.
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft forderte Investitionen in Milliardenhöhe in den Hitzeschutz von Kliniken. Gebraucht würden moderne Gebäudehüllen, wirksamer Sonnenschutz sowie effiziente Kühl- und Lüftungssysteme.
Diese Nachricht wurde am 29.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
