Archiv

Brandenburg
Umweltministerium berät über Maßnahmen gegen Goldalge wegen Fischsterben

Nach dem Fund toter Fische in der Oder berät das Umweltministerium in Brandenburg über weitere Schritte.

    Ein toter Fisch und eine tote Muschel treiben an der Wasseroberfläche im Winterhafen Frankfurt/Oder.
    Im deutsch-polnischen Grenzfluss Oder sind wieder tote Fische und Muscheln gefunden worden. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)
    Zuvor hatten die Behörden eine Ausbreitung der giftige Goldalge festgestellt. Das Ministerium werde auf Grundlage der Messwerte über Maßnahmen entscheiden, teilte das Landesamt für Umwelt mit.
    Bereits vor knapp zwei Jahren war es in der Oder zu einem massenhaften Fischsterben gekommen. Aus Sicht von Fachleuten waren die wesentlichen Ursachen dafür hoher Salzgehalt, Niedrigwasser, hohe Temperaturen und das Gift der Goldalge. Auch jetzt weisen dem Umweltamt zufolge wieder Indikatoren auf einen hohen Salzgehalt und andere negative Faktoren hin.
    Diese Nachricht wurde am 12.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.