
Die angekündigten Maßnahmen zeigten, dass die Regierung nicht verstanden habe, dass niedrige Flusspegel ein Symptom der Klimakrise seien, sagte der BUND-Vorsitzende Bandt der "Rheinischen Post". Mit der Ausbaggerung von Flussbetten oder mehr Lkw auf den Autobahnen lasse sich das Problem nicht lösen. Der Industrieverband BDI äußerte sich dagegen befürwortend. Die Bundesregierung beweise Handlungsfähigkeit. Die Verlagerung von Gütern auf Schiene und Straße werde die Auswirkungen des Niedrigwasser abmildern und die Wertschöpfungsketten stabilisieren, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer, Lösch, ebenfalls der "Rheinischen Post".
Bundesverkehrsminister Bilger hatte angesichts der niedrigen Flusspegel Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft angekündigt. Dazu zählt die Stärkung des Schienengüterverkehrs sowie die Aussetzung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots für Lkw, die von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und dem Saarland bereits für dieses Wochenende veranlasst wurde.
Diese Nachricht wurde am 08.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
