
Die Deutsche Umwelthilfe sagte der "Rheinischen Post", sollte die Klimaschutzlücke nicht vollständig geschlossen werden, sei man bereit, das Urteil gegen die Bundesregierung vollstrecken zu lassen. Das Klimaziel 2030 sei verbindliches Recht und nicht - Zitat - "nice-to-have". Auch Fridays for Future zeigte sich skeptisch. Die Sprecherin der Organisation, Kastrup, sagte, schon lange stehe fest, dass die Hauptprobleme in Deutschland im Verkehrs- und Gebäudesektor lägen. Aber anstatt Lösungen zu liefern, setze Bundeskanzler Merz wider besseres Wissen auf Verbrennerautos sowie Öl- und Gasheizungen.
Das Bundeskabinett will heute ein neues Klimaschutzprogramm beschließen. Vorgesehen ist etwa der Ausbau von Windenergie. Die Regierung ist gesetzlich verpflichtet, bis zum 25. März ein Programm vorzulegen, wie die Emissionsziele für 2030 erreicht werden sollen.
Diese Nachricht wurde am 25.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
