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StartseiteUmwelt und VerbraucherUmweltschützer laufen gegen "Fracking" Sturm29.08.2011

Umweltschützer laufen gegen "Fracking" Sturm

Geplante Gasbohrung in Nordrhein-Westfalen sorgt für Ärger

Wie ist eigentlich die Rechtslage, wenn Gasbohrunternehmen wie Exxon Mobil in Nordrhein-Westfalen die schwer zugänglichen Schiefergas-Vorkommen erschließen wollen? Gilt da nur das Bergrecht oder ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung nötig?

Theo Geers im Gespräch mit Jochen Flasbarth

Schiefergasförderung - hier beispielhaft im Marcellus-Feld, Nordost-USA (DOE/NETL)
Schiefergasförderung - hier beispielhaft im Marcellus-Feld, Nordost-USA (DOE/NETL)

Konkret geht es um die sogenannte Fracking-Methode, mit dieser Technologie soll Gas aus Gesteins- oder Tonschichten gelöst werden, dazu wird ein Gemisch aus Wasser, Sand, aber auch chemischen Substanzen, unter hohem Druck in den Boden gepresst. Gegen Probebohrungen laufen in Nordrhein-Westfalen viele Umweltschützer und Anwohner Sturm, da sie fürchten, dass die chemischen Zusätze das Grundwasser verseuchen. Inzwischen haben sie Rückendeckung vom Umweltbundesamt, das Gutachten fordert, schließlich seien aus den USA schon Schadensfälle durch die "Frackingmethode" bekannt geworden.

Theo Geers hat mit dem Präsidenten des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth gesprochen und wollte von ihm wissen, was genau an diese Methode der Gasgewinnung schädlich für die Umwelt ist.

Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens fünf Monate lang als Audio-on-demand abrufen.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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