UNO-Klimakonferenz in Bonn
Umweltschutzorganisationen registrieren nur "Trippelschritte"

Umweltschutzorganisationen haben sich zum Ende der UNO-Klimakonferenz in Bonn verhalten geäußert.

    Hinweisschild am Eingang des World Conference Center Bonn zur aktuellen United Nations Climate Change Conference.
    Umweltorganisationen sind nicht zufrieden mit dem Ausgang der Klimakonferenz in Bonn. (picture alliance / Bonn.digital / Marc John)
    Greenpeace teilte mit, der Konflikt um fehlende Klimafinanzierung und gegensätzliche geopolitische Interessen zwängen die Verhandlungen zu Trippelschritten. Vom WWF Deutschland hieß es, bereits im Vorlauf der nächsten Konferenz im türkischen Antalya im November müssten klare Finanzzusagen und konkrete Umsetzungspläne auf den Tisch. Bundesumweltminister Schneider sagte der Deutschen Presse-Agentur, das Pariser Klimaabkommen bleibe trotz aller Spannungen der Maßstab. Die Umsetzung müsse aber deutlich schneller werden. Es gehe jetzt darum, dass möglichst viele weitere Staaten ambitionierte neue Ziele vorlegten.
    An der Bonner Konferenz hatten seit Anfang der vergangenen Woche 6.500 Delegierte fast aller UNO-Mitgliedstaaten teilgenommen.
    Diese Nachricht wurde am 18.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.