Lehre aus dem Sommer 2026
Umweltstaatssekretär Flasbarth plädiert für nationalen Hitzeaktionsplan

Umweltstaatssekretär Flasbarth hält für den nächsten Sommer einen nationalen Hitzeaktionsplan für notwendig. Der Bund arbeite bereits sehr eng mit den Bundesländern zusammen, von denen viele bereits entsprechende Pläne hätten.

    Nach einer sehr warmen Nacht ist ein Fenster in einem Haus am Morgen komplett geöffnet, um die Wohnung zu lüften. Auf dem Fensterbrett steht ein Ventilator.
    Umweltstaatssekretär Flasbarth hält einen nationalen Hitzeaktionsplan für notwendig. (imago | Rene Traut)
    Die Lehre aus diesem Sommer sei nun, die Maßnahmen der Länder zu bündeln, sagte Flasbarth im ZDF. Die Anpassung an den Klimawandel sei eine gesellschaftliche Herausforderung, betonte der SPD-Politiker. Dabei gehe es nicht schnell genug voran.
    In diesem Jahr sind bis Mitte Juli nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts deutschlandweit bereits fast 10.000 Menschen wegen hoher Temperaturen gestorben. Das ist mehr als in jedem einzelnen Gesamtjahr seit 2016.
    Diese Nachricht wurde am 03.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.