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Berlin
"Unerträglich": Wegner kritisiert sogenannten "Palästina-Kongress"

Berlins Regierender Bürgermeister Wegner hat den sogenannten "Palästina-Kongress", der heute in der Hauptstadt beginnen soll, als "unerträglich" kritisiert.

    Berlins Bürgermeister Kai Wegner (CDU) spricht bei einer Pressekonferenz in der Mensa des Campus Efeuweg.
    Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner kritisiert den "Palästina-Kongress". (Alina Schmidt / dpa / Alina Schmidt)
    Der CDU-Politiker sagte der Deutschen Presse-Agentur, man dulde in Berlin keinen Antisemitismus und keine Hetze gegen Jüdinnen und Juden. Deshalb werde die Polizei konsequent durchgreifen, sollte es auf der Veranstaltung zu einschlägigen Äußerungen oder zu Straftaten kommen. Die Berliner Polizei bereitet sich mit hunderten Beamtinnen und Beamten auf einen Großeinsatz vor.
    Das pro-palästinensische Treffen steht unter dem Motto "Wir klagen an". Die Veranstaltung soll bis Sonntag dauern und findet im Stadtteil Tempelhof statt. Auf der Internetseite des Kongresses fordern die Veranstalter einen sofortigen Waffenstillstand im Nahostkrieg, ebenso wie den Boykott israelischer Waren sowie Sanktionen gegen Israel.
    Diese Nachricht wurde am 12.04.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.