
Diese Orte anzugreifen oder für militärische Zwecke zu nutzen, könne dann gegebenenfalls als Verbrechen nach dem Völkerrecht geahndet werden, teilte die Unesco nach einer außerordentlichen Sitzung in Paris mit.
Das kulturelle Erbe sei das Rückgrat der Identität, des Vertrauens und der Hoffnung der Menschen, erklärte der stellvertretende Unesco-Generaldirektor für Kultur, Lazare Eloundou Assomo. Wo Kulturerbe zerstört wird, würden moralische Standards untergraben und der soziale Zusammenhalt geschwächt.
Die Liste umfasst unter anderem antike Tempel in Baalbek, aber auch Teile der historischen Altstadt von Sidon und Tripoli, die Libanesische Nationalbibliothek und weitere Orte in Beirut. Aufgeführt werden ferner archäologische Stätten in unterschiedlichen Landesteilen.
Diese Nachricht wurde am 01.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
