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UNO-Kulturorganisation
Unesco will Aufbauarbeit im Irak vorantreiben

Die UNO-Kulturorganisation Unesco will ihre Wiederaufbauarbeit im Irak vorantreiben. Generaldirektorin Azoulay traf zu einem dreitägigen Besuch in dem Land ein, die erste Station war Bagdad. Dort wurde sie von Präsident Raschid sowie Premierminister Schia al-Sudani empfangen.

    Die Generaldirektorin ist umringt von Menschen. Sie trägt ein geblümtes Kleid und einen weißen Mantel.
    UNESCO-Generaldirektorin Azoulay in Bagdad (AP / Hadi Mizban)
    In der Hauptstadt besuchte Azoulay das historische Zentrum und das Nationalmuseum, zu dessen Wiedereröffnung nach jahrelanger Schließung die Unesco maßgeblich beigetragen hatte. Morgen besucht Azoulay die Stadt Mossul, wo die Unesco seit 2018 mit Hilfe der EU, der Vereinigten Arabischen Emirate und weiterer Partner mit der Restaurierung historischer Stätten und Gebäude beschäftigt ist. Die Unesco prüft, wie sie ihr Engagement im Irak in den kommenden Jahren fortsetzen kann.
    Mossul war die größte Stadt, die die IS-Terrormiliz bei ihrem Eroberungszug 2014 unter ihre Kontrolle bringen konnte. Zwischen 2016 und 2017 eroberten irakische Kräfte die Stadt mit Unterstützung internationalen Truppen zurück.
    Diese Nachricht wurde am 07.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.