Antrittsbesuch in Warschau
Ungarischer Ministerpräsident Magyar bezeichnet Polen als Vorbild

Ungarn und Polen wollen künftig ihre gemeinsamen Interessen bei der EU in Brüssel vertreten.

    Polens Ministerpräsident Donald Tusk und der ungarische Ministerpräsident Peter Magyar geben sich die Hand. Hinter ihnen jeweils große Landesfahnen und der EU.
    Polens Ministerpräsident Donald Tusk, rechts, und der ungarische Ministerpräsident Peter Magyar (Beata Zawrzel/AP/dpa)
    Das kündigte der polnische Ministerpräsident Tusk beim Antrittsbesuch des neuen ungarischen Ministerpräsidenten Magyar in Warschau an. So werde man etwa bei geopolitischen Fragen zusammenarbeiten. Zudem betonte Tusk, Magyars Sieg bei der Parlamentswahl bedeute nicht nur die Rückkehr Ungarns nach Europa, sondern sei auch ein Zeichen dafür, dass Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Anstand und Moral in der Politik keine verlorenen Anliegen seien.
    Magyar bezeichnete Polen als Vorbild für sein Land. Polen sei heute eine Mittelmacht und stärker als je zuvor. Budapest müsse daran arbeiten, dass es bei der Entwicklung der Infrastruktur, der Wirtschaft und der Verteidigungsfähigkeit diesem Beispiel folge.
    Diese Nachricht wurde am 20.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.