
Orbán warf der Regierung von Ministerpräsident Magyar "Tyrannei" vor und kündigte an, seine Fidesz-Partei werde alle friedlichen Mittel einsetzen, um dagegen vorzugehen. Bereits gestern hatte Orbán erklärt, Ungarn sei kein demokratisches Land mehr. Es war das erste Mal seit seiner Wahlniederlage im April, dass er sich politisch zu Wort meldete.
Die Staatsanwaltschaft hatte Büros der Fidesz-Partei durchsuchen und etwa Datenträger beschlagnahmen lassen. Sie ermittelt nach eigenen Angaben wegen Veruntreuung und anderer Straftaten im Zusammenhang mit dem Nationalen Kulturfonds. Der neue Ministerpräsident Magyar hatte angekündigt, mögliche unter Orbán veruntreute Gelder zurückzuholen.
Diese Nachricht wurde am 22.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
