
Dabei soll der neue Regierungschef Magyar vereidigt werden. Seine konservative Tisza-Partei hat im Parlament in Budapest eine Zweidrittelmehrheit. Mit ihrem Wahlsieg Mitte April beendete sie die Regierungszeit des rechtsnationalistischen Ministerpräsidenten Orbán. Im Wahlkampf hatte Magyar versprochen, gegen Korruption vorzugehen, öffentliche Dienstleistungen sowie das Gesundheitswesen und die Beziehungen des Landes zur Europäischen Union zu verbessern.
Die EU hofft ihrerseits, dass Ungarn unter dem neuen Regierungschef Hilfen für die von Russland angegriffene Ukraine unterstützt.
Diese Nachricht wurde am 09.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
