
Dürren, extreme Temperaturen sowie Überschwemmungen und Stürme beeinträchtigten das Leben von rund 1,1 Milliarden Kindern weltweit, heißt es im jährlichen "Children's Climate Risk Report". Besonders gefährdet seien Kinder in Afrikas Sahel-Region, in Bangladesch sowie in den Ländern Myanmar und Pakistan. Dort könnten junge Menschen oftmals nicht ausreichend ernährt werden. Auch würden von den extremen Wettereignissen häufig Kindergärten und Schulen zerstört, so dass über teils längere Zeiträume kein Unterricht stattfinden könne.
Der Geschäftsführer von Unicef Deutschland, Schneider, nannte den Bericht alarmierend. Kinder gehörten in den Mittelpunkt aller Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen. Es brauche klimaresistente Schulen, Gesundheitsversorgung und soziale Sicherungssysteme, die den Klimaereignissen trotzen könnten.
Diese Nachricht wurde am 16.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
