Dürren und Hitzewellen
Unicef: Klimakrise bedroht weltweit 1,1 Milliarden Kinder - Klimaresistene Schulen gefordert

Das Hilfswerk Unicef hat auf die Gefahren der Klimakrise insbesondere für Kinder hingewiesen. Dürren, extreme Temperaturen sowie Überschwemmungen und Stürme beeinträchtigten das Leben von rund 1,1 Milliarden Kindern weltweit, heißt es im jährlichen "Children's Climate Risk Report".

    Das Foto zeigt Kinder in Kenia. Sie tragen blaue Schulrucksäcke von Unicef.
    Kinder sind laut des Kinderhilfswerks Unicef besonders von den Gefahren der Klimakrise betroffen. (dpa / Bernd von Jutrczenka)
    Besonders gefährdet seien Kinder in Afrikas Sahel-Region, in Bangladesch sowie in den Ländern Myanmar und Pakistan. Dort könnten junge Menschen oftmals nicht ausreichend ernährt werden. Auch würden von den extremen Wettereignissen häufig Kindergärten und Schulen zerstört, so dass über teils längere Zeiträume kein Unterricht stattfinden könne.
    Der Geschäftsführer von Unicef Deutschland, Schneider, nannte den Bericht alarmierend. Kinder gehörten in den Mittelpunkt aller Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen. Es brauche klimaresistente Schulen, Gesundheitsversorgung und soziale Sicherungssysteme, die den Klimaereignissen trotzen könnten.
    Diese Nachricht wurde am 16.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.