
Wie die Mailänder Bank mitteilte, bietet sie für jede Commerzbank-Aktie 0,485 eigene Papiere. Die Anteilseigner der Unicredit hatten am Montag einer Kapitalerhöhung durch die Ausgabe neuer Aktien zugestimmt und damit den Weg für die Offerte frei gemacht.
Experten halten es für unwahrscheinlich, dass das Angebot viele Commerzbank-Aktionäre überzeugt. Unicredit-Chef Orcel hofft aber nach eigenen Angaben darauf, zumindest die Schwelle von 30 Prozent der Anteile zu überschreiten. Bislang liegt die Beteiligung knapp darunter.
Die Unicredit strebt eine komplette Übernahme der Commerzbank an. Die Führung des DAX-Konzerns und die Bundesregierung, die rund zwölf Prozent der Anteile hält, haben sich gegen die Pläne ausgesprochen.
Diese Nachricht wurde am 05.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
