
Wie ein Sprecher mitteilte, sollen die Aktionäre der zweitgrößten deutschen Privatbank 0,485 Unicredit-Papiere für jede Commerzbank-Aktie erhalten, was einem Preis von 30,80 Euro entspricht. Für Mai soll eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen werden, um die Zustimmung der Eigner einzuholen. Unicredit ist bereits mit 29,9 Prozent größter Anteilseigner bei der Commerzbank. Das Angebot soll dazu dienen, die im deutschen Übernahmerecht vorgesehene 30-Prozent-Hürde zu überwinden, hieß es aus Mailand.
Das Management des deutschen Instituts wehrt sich gegen eine Übernahme. Beim Bund, dem zweitgrößten Commerzbank-Aktionär, stößt das Vorhaben ebenfalls auf Ablehnung.
Diese Nachricht wurde am 16.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
