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Machtwechsel
Union stärkste Kraft nach Bundestagswahl - eigene Mehrneit für Schwarz-Rot - BSW scheitert knapp an Fünf-Prozent-Hürde

Die Unionsparteien sind als deutlich stärkste Kraft aus der Bundestagswahl hervorgegangen.

    Ein Wahlhelfer hängt einen Wegweiser zum Wahlraum für die vorgezogene Wahl zum 21. Deutschen Bundestag auf
    Bis 18 Uhr können die Wählerinnen und Wähler in Wahllokalen ihre Stimmen abgeben. (picture alliance / dpa / Pia Bayer)
    Nach Auszählung aller Wahlkreise kamen CDU und CSU gemeinsam auf 28,6 Prozent, das entspricht einem Plus von 4,4 Punkten im Vergleich zur Abstimmung vor rund dreieinhalb Jahren. Die AfD verdoppelte ihren Stimmenanteil auf 20,8 Prozent. Die SPD erzielte mit 16,4 Prozent und einem Minus von 9,3 Punkten ihr historisch schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl. Die Grünen erreichten 11,6 Prozent, das ist ein Rückgang von 3,1 Punkten. Die Linke legte um 3,9 Punkte auf 8,8 Prozent zu. Weil zudem das BSW mit 4,97 Prozent knapp an der 5-Prozent-Hürde scheiterte, hätte eine schwarz-rote Koalition eine eigene Mehrheit und wäre nicht auf einen dritten Partner angewiesen. Zwar wäre rein rechnerisch auch Schwarz-Blau möglich, diese Konstellation war jedoch von der Union ausgeschlossen worden.
    Die FDP scheidet mit 4,3 Prozent und einem Minus von 7,1 Punkten aus dem Bundestag aus. Die Zahlen basieren auf dem in der Nacht veröffentlichten vorläufigen Ergebnis der Bundeswahlleitung.
    Diese Nachricht wurde am 24.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.